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Topleistungen auch ohne Doping?

Nach den Dopingfällen in der Vergangenheit ist das Misstrauen in Athleten groß. Sind Spitzenleistungen auch ohne verbotenen Substanzen möglich?
  1. #220

    Zitat von Knalltüte Beitrag anzeigen
    Quatsch! Ein Mörder bringt einen anderen Menschen um, ein Räuber schadet anderen. Ein Doping-Sportler schadet vielleicht nicht einmal sich selber. EPO schadet nicht, wie die "gesunden" Alt-Radfahrer zeigen. Es ist deren eigene Verantwortung, was sie ihrem Körper antun.
    Dann ist Rauchen sogar schlimmer, weil es anderen schadet.
    takeo-ischi, rauchst Du? Dann ist das schlimmer als Doping, weil das Anderen schadet.
    Das einzige was die Dopingler den Naiven vielleicht rauben, ist die Illusion dass es sauberen Sport gibt.
    Und die einzigen die er schädigt, sind die Naiven, die immer noch glauben, dass ein Milliarden-Geschäft sauberer Sport sein kann.
    Würden Sie genauso sprechen, wenn Sie vielleicht einen 14-jährigen Sohn hätten mit großem Talent fürs Radfahren? Der vielleicht davon träumt, einmal mit den Großen zu fahren, einen Profi-Vertrag zu bekommen. Wann, ab welchem Alter, würden Sie ihn dopen lassen? Würden Sie ihn, weil Jugendliche noch Ideale haben und vielleicht Doping ablehnen, zu überzeugen versuchen, möglichst früh mit Anabolika und Doping zu beginnen? Würden Sie ihm sagen, daß er ohne Doping chancenlos ist?

    Ich vermute mal, mit Ihren eigenen Kindern möchten Sie das nicht veranstalten.

    Ihre Einstellung, jeder kann machen, was er will, er schädigt ja nur sich selbst, sollten Sie vielleicht noch mal überdenken.
  2. #221

    @alpenjonny

    Mit einem gewissen Stolz blicke ich auf all die Leute herab, die in ihrem Leben für sich ihr eigener Held sind, weil sie etwas gemacht oder geschafft haben, was andere nicht taten oder tun konnten.


    Ich glaube andere Menschen haben schon Dinge geschafft, die du nie schaffen wirst (und die möglicherweise sogar noch höher einzuschätzen sind....) und schreiben dennoch nicht solche Sätze.


    Was deine große These angeht, die besagt, das auch in anderen Sportarten viel gedopt wird, ja natürlich hast du damit Recht. Das wissen wir auch, aber KEINE, absolut KEINE Sportart ist wohl so sehr durchseucht wie der Radsport, der es seit jahrzehnten schon ist. Nicht zuletzt hat der Radsport im Doping viele Trends gesetzt. Dennoch sagen hier nicht alle: Alle radler dopen, auch der Amateurradsport ist durchseucht und so weiter, das sagen ein paar aber doch nicht alle.

    Aber:

    Nirgends sonst gibt es diese "Omerta". Und ja, auch der andere Spitzensport, wo systematisch gedopt wird, ist zu verachten und natürlich ähnlich zu behandeln. Vielleicht wird dort auch nicht genau hin gesehen, vielleicht dopen auch viele der besten Schwimmer der Welt, vielleicht auch viele der heutigen Leichtathleten zum Beispiel, das ist in Anbetracht diverser Informationen sehr wahrscheinlich. Aber was soll das, auf andere Sportarten verweisen um die der eigenen zu rechtfertigen? Relativ schwaches Argument. Aber hier geht es um den Sport, wo Doping einfach enorm weite Verbreitung erfuhr, wo oft jahrelang die Öffentlichkeit belogen wird, bis mal wieder eine "Bombe" platzt.


    Ausserdem, natürlich kennen denke ich mal auch viele der Dopingfälle aus anderen Sportarten, wirf das mal nicht um dich, denkst du, alle haben Tomaten auf den Augen und Möhren im Ohr ?

    Es wäre schön, wenn man mal aufhören würde Behauptungen umher zu werfen und vielmehr mal bei einigen Punkten bleibt und die beredet, das bringt doch sonst gar nichts.

    Um noch einmal eine These zu bringen. Es ist definitiv eigentlich keine Frage des Geldes, den Dopingkampf verstärkt zu führen und muss auch nicht auf Kosten der geplagten Steuerzahler geschehen. Denn relativ kleine Abgaben aus dem Sponsoringpool und aus den Fernsehgeldern zum Beispiel könnten schon viel mehr Stellen in der Antidopingforschung und Kontrolle sowie grössere Mengen an Kontrollen und Laborkapazitäten ermöglichen.

    Und die meisten Sponsoren möchten gewiss in einem Sport mit einem guten, sauberen Image werben, somit dürfte sie eine solche Abgabe nicht zu sehr von einem Engagament abhalten, wenn es dem Ansehen des Sportes dient, denn das dient ja automatisch dann ihnen auch.
  3. #222

    Zitat von alpenjonny Beitrag anzeigen
    Liebe Freunde dse Radsportes! Bitte, denkt mal zuerst darüber nach, bevor Ihr hier im Forum des SPIEGELS so laut über über unsere Zunft lästert, ok?

    Dann aber müssten an Rundfahrten die einzelnen Etappen kürzer sein als heute. Auch die Anzahl Ruhetage reichten bisher nicht aus, um den Körper auch nur einigermassen wieder fit zu kriegen.

    Siegertypen, wie Ullrich oder Armstrong wird es nicht mehr geben können, weil dann alle ohne Aufputschmittel fahren müssten.

    Das wäre in der Tat die notwendige Revolution, die jedoch, dessen bin ich mir sicher, kaum kommen wird.

    Zu grosse Speichenräder, an denen zu viele (Euro) Millionen rumhängen stehen auf dem Spiel.
    Lieber Alpenjohnny,

    ich fahre selber als Hobbyrennradfahrer teilweise über 100 Kilometer, ist zwar im Vergleich auchnicht viel, aber für einen Normalmenschen schon eine ganze Menge, ich weiß deshalb wie sich der Körper nach nur einer solchen Tour anfühlt.

    Allerdings erinnere ich mich noch als Ende der 90er Jahre nach dem Festinaskandal bei der Tour de France ein 2. Ruhetag eingeführt wurde, da war es den Herren Profis auch wieder nicht Recht, die wollten nämlich auf diesen 2. Ruhetag verzichten.

    So iss die Lage und vor allem braucht keiner der Herren Radprofis zu dopen, um den Giro oder die Tour durchzustehen, die können auchso in den 3 Wochen bewältigt werden, nur halt eben ein bißchen langsamer die Berge hoch und ein wenig länger bei den Flachetappen unterwegs, die Leistungssteigerung alleine durch EPO liegt im Bereich von 1-3%, hat also mit der Anzahl der Etappen und der Dauer einer Rundfahrt ziemlich wenig zu tun, wenn dann noch ein 3. Ruhetag eingebaut wird, dann werden die Profis gleich wieder zu meckern anfangen, denen ist es offenbar nie Recht zu machen.

    Übrigens noch eine Anmerkung, es gab im Vorjahr nur einen Spitzenfahrer, der alle 3 großen Rundfahrten beendete, das war Carlos Sastre, alle anderen Spitzenfahrer hatten sich eh schon auf eine oder zwei der Rundfahrten konzentriert, also bei einem Berufsradfahrer eine Arbeitsleistung von ein paar Wochen, wie z. B. bei Armstrong oder Ullrich, ich denke das geht auch locker ohne Doping.

    Sonst müßte sich ja jeder Arbeiter als Depp vorkommen, der 40 Stunden in der Woche seine Leistung abliefern muß und das 52 Wochen lang.

    Lassen wir die Kirche also schön mal im Dorf, Doping muß nicht sein, vor allem wenn alle dopen, kann man es auch gleich sein lassen, denn dann hebt sich der Vorteil ja wieder auf, also muß es einige geben, die nicht dopen.
  4. #223

    Gratwanderung

    Zitat von ulisan Beitrag anzeigen
    Würden Sie genauso sprechen, wenn Sie vielleicht einen 14-jährigen Sohn hätten mit großem Talent fürs Radfahren? ... Würden Sie ihm sagen, daß er ohne Doping chancenlos ist?
    Jou. Ist aber schon ne ganze Weile her.
    Zitat von ulisan Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal, mit Ihren eigenen Kindern möchten Sie das nicht veranstalten.
    Ab 18 war'n die volljährig. Damit sie sich in dieser bösen,bösen Welt besser zurecht finden, bin ich mit denen auch bei roter Ampel über die Strasse gegangen und hab sie gelehrt, weniger auf die dumme,dumme Ampel zu achten und viel mehr auf die bösen, bösen Autos, die eventuell mit besoffenem Fahrer mit Karacho über die Ampel brettern.
    Jeder ist für sich selber verantwortlich. Und Regeln werden meist genau von denen gebrochen, die am lautesten für deren Einhaltung schreien.
    Was hat man nicht mit sämtlichen Fingern auf die Ost-Doper in den 80ern gezeigt. Dabei waren Jones, Mercks und Konsorten schon vollgedröhnt bis unter die Haarspitzen.
    Ebenso hat die derzeitige Stasi-Hatz bei den Ost-Trainern deshalb für mich einen faden Beigeschmack - der Krieg ist immerhin schon fast 20 Jahre vorbei. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!
    Zitat von ulisan Beitrag anzeigen
    Ihre Einstellung, jeder kann machen, was er will, er schädigt ja nur sich selbst, sollten Sie vielleicht noch mal überdenken.
    Einverstanden.Bin gerade dabei. Wir loten das Ganze ja auch mehr nur in einer advocatus-diaboli Diskussion aus. Aber im Moment neige ich eher zur Freigabe von Doping und Drogen - Alkohol und Nikotion ist ja schon frei gegeben. Wie gesagt, EPO unter ärztlicher Kontrolle schadet weniger, als täglich 5 Glas Bier. Und mit freigegebenen harten Drogen gäbs nicht mehr tote Junkies, wohl aber weniger Verletzte und Betroffene aus der Beschaffungskriminalität.
  5. #224

    Zitat von alpenjonny Beitrag anzeigen

    Könnt Ihr Euch vorstellen, mit einer schmerzenden Furunkel am Hintern, trotzdem in die Pedale zu treten? Könnt Ihr Euch vorstellen, dass ich nach schmerzhaften Stürzen, den Körper übersät mit Schürfungen und zerrissener Hose trotzdem weitermachte?

    Könnt Ihr begreifen, dass ich mir mit Cortison-Salbe Linderung verschafft wurde, damit ich weiterfahren konnte?

    Zu gross ist jetzt die Enttäuschung des Publikums, die Medien jubelten die Stars hoch, für uns Wasserträger blieb ohnehin höchstens Spott oder Mitleid, je nach dem.

    Wie ich mich fühle, als einer, der nur hinterher fuhr, und dem seine Gage nicht für teure Dopingmittel reichte?

    Beschissen, das ist meine Wahrheit,echt!
    Lieber Alpenjonny
    ... und wer auch immer sich dahinter wirklich verbirgt. Diese Mitleidsnummer die du hier aufführst ist ja geradezu zynisch. Es gibt Menschen, die müssen jeden Tag 8 Stunden in die Fabrik gehen und dort Knochenarbeit verrichten und sie haben kaum eine Möglichkeit aus dieser Mühle rauszukommen.

    Aber keine Lebenssituation zwingt einen seinen Lebensunterhalt als professioneller Radrennfahrer zu verdienen. Du hast sicherlich die positiven und negativen Seiten genau abgewogen. Auf der einen Seiten, die Qualen und das Doping und auf der anderen Seite die Möglichkeit das Hobby zu einem gar nicht mal so schlecht bezahlten Beruf zu machen (ich glaube kaum du hättest irgendwie anders ein ähnliches Gehalt erzielen können), die Chance ein klein wenig im Rampenlicht zu stehen und ein einiges von der Welt zu sehen.

    Verkauf uns also bitte nicht alle für dumm! Diese Mitleidsnummer nimmt dir eh keiner ab!
    Du hast dich bewusst dafür entschieden weil du der Meinung warst, dass es für dich das Beste so ist!
  6. #225

    Es war mein Arbeitsplatz!

    Seid gegrüssdt liebe Radsportfans! Eines möchte ich noch nachreichen, warum wir Radprofis (fast) alle schwiegen, obwohl wir genau wussten, das "geladen" wurde:

    Es war mein Arbeitsplatz, wenn auch meine Gage nach heutigen Masstäben klein war. Nach Bezahlung des Pflegers und Masseur blieben von meinen Einkünften nicht mehr viel übrig, Freunde!

    So war das damals bei den denen, die hinterher fuhren und die "Drecksarbeit" am Berg für die Chefs verrichten mussten.

    Es gab damals wie heute "Lieutnants" im Felde, sozusagen die rechte Hand der Leader, die etwas besser entlöhnt wurden, als der "Schütze Arsch im letzten Glied".

    Falls der Boss der Gruppe ein Rennen gewann, wurde das Preisgeld aufgeteilt, nach einem undurchsichtigen Schlüssel.
    Mein Anteil belief sich eher auf Brosamen, die vom Tisch fielen.

    Die Teamverantwortlichen wurden nicht müde, uns Kleine kleinzumachen, wo es nur ging! "Kannste froh sein, bei uns mitfahren zu dürfen, du Knalltüte" hörte ich mal von einem ehemaligen Belgischen Spitzenfahrer, der im offenen Tourbegleitwagen mich abkanzelte, als ich ihm zuschrie, ich hätte seit gestern "schlechte Beine".

    Es gab damals wie heute so eine Art Solidarität der kleinen Fahrer, untereinander redeten wir schon, auch über Doping.

    Wir waren uns alle im klaren, Maul halten und weiterfahren, oder aufhören und eine andere Arbeit suchen, die nichts mit Profiradrennsport am Hut hat.

    Hand aufs Herz: Wer von Euch Mitlesern hier, würde seinen Arbeitgeber anschwärzen- weil ihm gewisse Dinge in der Firma missfallen?

    Man schluckt das doch in der Regel runter, falls es gar nicht mehr geht, wechselt dann halt die Stelle.

    Ich wünschte mir, dass auch uns Sportlern gegenüber Fairness ausgeübt wird, unter Berücksichtigung aller Umstände, die zu Doping führten.

    Noch etwas zu den Prozentprognosen eines Schreibers hier, der etwas von 3 - 5 % faselt: alles Mumpitz! Wenn dem so wäre, würde kaum ein Fahrer zu Mittelchen oder gar Spritze (EPO) greifen!

    In entscheidenen Momenten, ist man einfach den berühmten Tick schneller, wenn etwa ein Schmetterantritt am Berg gefragt ist. Deshalb habe auch ich hie und da Preludin (ein Aufpeitschmittel) eingeworfen. Weil mein Körper zu wenig kräftig gebaut ist, brachte es mir über die Gesamtdauer einer Rundfahrt nicht so viel.

    So, das wärs dann gewesen, wünsche allen trotzdem frohe Rennvelozeiten, als Senior will ich in zwei Wochen mit Freunden über den Gotthard- die ganz alte Passstrasse hoch!

    Nichts für grossmäulige Schlappschwänze ohne Saft und Kraft, etwas für gestandene Veloprofis aber schon, sozusagen die Nachspeise mit Sahnehäubchen - die Passhöhe!
    Ganz sicher ohne Doping..
  7. #226

    [QUOTE=alpenjonny;1194200
    In entscheidenen Momenten, ist man einfach den berühmten Tick schneller, wenn etwa ein Schmetterantritt am Berg gefragt ist. Deshalb habe auch ich hie und da Preludin (ein Aufpeitschmittel) eingeworfen. Weil mein Körper zu wenig kräftig gebaut ist, brachte es mir über die Gesamtdauer einer Rundfahrt nicht so viel.
    [/QUOTE]

    Ich hoffe Preludin war bei ohne Nebenwirkungen. Grins
    dieser Text stammt von der Uni Kiel:


    Ein 28jähriger gesunder Mann, der sich in einer chronischen Überforderungssituation befindet, erkrankt nach Einnahme von 40 Tabletten Preludin innerhalb einer Woche an einer akuten Psychose, die mit ausgesprochener Hypervigilität, Angst, Wahnstimmung, Klarsehen und nur locker miteinander zusammenhängenden Verfolgungs- und Beziehungsideen einhergeht. Die Geistesstörung klingt nach wenigen Tagen ab, ohne einen Defekt zu hinterlassen. Körperliche Entziehungserscheinungen fehlen. Eine nervenärztliche Untersuchung, die 1 1/2 Jahre nach der Erkrankung erfolgte, konnte keine Anzeichen eines psychotischen Defektes aufdecken.
    Viel Spaß und trockenes Wetter bei der Affahrt zum Gotthard
  8. #227

    Frage falsch gestellt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach den Dopingfällen in der Vergangenheit ist das Misstrauen in Athleten groß. Sind Spitzenleistungen auch ohne verbotenen Substanzen möglich?
    Ich finde schon die Frage falsch gestellt, aber leider typisch: Spitzenleistungen mit Doping sind keine Topleistungen, sondern betrügerisch zustande gekommene Phantasiewerte. Die echten Spitzenleistungen sind regulär, ohne Doping zustandegekommene Werte.
    Ihre Fragestellung sugeriert, dass mit Doping zustandegekommene Leistungen die Regel und nicht die bedauerliche Ausnahme sind.
  9. #228

    Zitat von ukleinschmidt Beitrag anzeigen
    Wie wollen Sie es als Mitglied unserer Gesellschaft denn angehen? Bin gespannt auf praxistaugliche Vorschlaege.
    ...zunächst einmal, indem ich darüber rede, hier darüber schreibe und versuche mehr Öffentlichkeit für dieses Thema herzustellen. Das ist nicht viel, aber wenigstens ein Anfang.

    Wir werden doch alle mit diesem Thema an der Nase herumgeführt, wenn es nicht gesellschaftspolitisch diskutiert wird.

    ...aber es scheint so, als wenn es den meisten Menschen völlig egal ist, ob Rechtsgrundsätze über den Haufen geworfen werden, wir in Zukunft dazuzurückkehren unsere Unschuld beweisen zu müssen, wir vielleicht alle demnächst unsere DNA abgeben sollen - irgendwie denkt kaum jemand öffentlich darüber nach. Mich stört das, denn ich möchte mein bisschen Restfreiheit behalten.


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