Na ich hoffe doch dass die verwendeten Mittelchen "sauber" sind, nicht dass durch Verunreinigungen evtl. Nebenwirkungen noch verschlimmert werden...
Sie sahen sich selbst als Vorreiter im Anti-Doping-Kampf. Mit ihren Planungen für die kommende Saison verlässt T-Mobile jedoch den sauberen Kurs. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE verpflichtet der Rennstall zwei Fahrer einer von Doping verseuchten Zeit - Erik Zabel und George Hincapie. Ist dies der richtige Weg?
Na ich hoffe doch dass die verwendeten Mittelchen "sauber" sind, nicht dass durch Verunreinigungen evtl. Nebenwirkungen noch verschlimmert werden...
Ich denke, dass dieser Weg nicht nur mit den beiden genannten sondern zusammen mit den avisierten Jaksche und Sinkewitz eine saure Sauce geben wird - höchst peinlich für ein Industrie-Unternehmen wie T-Mobile, dass eigentlich in der Öffentlsichkeit um Vertrauen ins System werben und daher den Initiator Frommert nachhaltig abservieren muss ...
Das Problem scheint mir zu sein, dass die Herren von T-Mobile die einzigen waren, die sich so sahen. Anspruch und Wirklichkeit klaffen da weit auseinander.
Wie kann man es im Anti-Doping-Kampf zulassen, dass Fahrer unterwegs sind, auf deren Helm und Hosen T-Mobile steht und gleichzeitig auf der Brust STADA ???
Am besten, man sperrt alle, die schon einmal erwischt wurden, aus, so dass uns Schlagzeilen, wie eben die in der Threateröffnung, erspart blieben, denn warum sollte T-Mobile beide nicht verpflichten dürfen, wenn sie ihre Strafen abgesessen haben, wobei Zabel ja nicht einmal wegen seines Vergehens zur Rechenschaft gezogen wurde. Eigentlich wäre es sinnvoller, über den Imageschaden zu diskutieren, den T-Mobile erleiden würde, sollte einer der beiden Fahrer beim Dopen erwischt werden. Der Radsport würde dies überleben, T-Mobile sicherlich nicht, auch deutsche Profiradsport bekäme große Probleme.
T-Mobile ist die größte Heucheltruppe von allen. Aldag gibt Doping zu, zeigt dabei nichtmal wirkliche Reue, und bleibt dennoch sportlicher Leiter. Da passen die beiden Neuverpflichtungen doch perfekt dazu. Aber gedopt wird bei T-Mobile natürlich NIE.......und am 24.12. kommt der Weihnachtsmann
Ich kenne die T-Unternehmen (T-Online, T-Com, T-Mobile) aus eigener, leidvoller Erfahrung als ausgesprochen unseriös und windig, um das Wort betrügerisch zu vermeiden. Ich weiß von vielen, denen es so geht wie mir.
Von daher finde ich es absolut konsequent, dass der Rennstall auf Rennfahrer setzt, die ihrerseits betrügen. So kommt zusammen, was zusammen gehört.
So weiß jeder, woran er bei diesem Unternehmen ist.
Unter dem Strich rechnet es sich für das T-Unternehmen trotzdem, denn für viele Menschen gehört der Betrug ohnehin zum Leben. Diese Menschen stören sich nicht an den Praktiken des Unternehmens und der dort beschäftigten Rennfahrer. Will sagen: Wenn alle Beteiligten gleichermaßen windig sind, dann passt es und alle sind zufrieden.
Ich bin schon lange nicht mehr Kunde bei T- und weiß warum. Die aktuelle Entscheidung für Zabel und Hincapie bestätigt mich nur.
Seit 2 Jahren wird versucht den Radsport Doping-frei zu bekommen. Es gibt einzigartige Kontrollsysteme im Vergleich zu anderen Sportarten (wenn auch Eigenblutdoping schwer nachweisbar ist) und vor allem viele deutsche Fahrer zeigte sich zu Geständnissen bereit.
Doch offensichtlich ist dies das schlimmste, was dem Radsport je passieren konnte. Es hat mit Doping prima funktioniert und fast niemanden in der Öffentlichkeit interessiert - jahrelang. Die aktuellen Aufräumarbeiten werden natürlich für jede Skandalmeldung ausgenutzt.
Mittlerweile scheint klar, was immer behauptet wurde: Zumindest seit Ende der 90er Jahren wurde kollektives Doping betrieben. Wie man an Hand von Telekom sieht waren davon wirklich alle Fahrer betroffen.
Man muss dem Radsport die Chancen für einen Umbruch gewähren: Momentan ist jeder blöd, wenn er redet (früheres Doping zugibt). Klar kann man Geständige nicht zu Helden auserkehren, aber sie müssen noch eine Perspektive haben. Man kann nicht eine komplette Generation mit Henn und Aldag aus den Teamleitungen entfernen. Ihre Erfahrung wird benötigt.
Dieses Schwarz-Weiß-Malerei, die von vielen betrieben wird, ist viel zu einfach. Wie auch Jaksche beschrieben hatte, war ohne Doping kein Ausüben dieses Berufes möglich.
Dass momentan noch längst alles (und alle) im Reinen ist, ist mir auch klar. Vor allem die italienischen und spanischen Verbände wollen alles ausnutzen, was unter momentanen (Sport-)Gesetzen möglich ist. Da ist noch viel Arbeit zu leisten.
Die Deutsche stehen jedoch als Dumme dar, sowohl die Profis als auch die Veranstalter der WM. Und die deutsche Presse und die deutsche Öffentlichkeit ist da nicht ganz unschuldig.
Anforderungen zu stellen, dass die WM nicht mit Doping in Verbindung gebracht wird, wenn es grad zig laufende Verfahren gibt, es geradezu lachhaft, und sich dann noch gegen die UCI zu stellen (Rückzug der Gelder, falls Bettini antritt). Dann sollten wir die WM besser gar nicht austragen. Vielleicht muss so immerhin Scharping zurücktreten.
Das war es endgültig, guckt Euch Euren "Sport" im DSF oder einem anderen "Spartensender" an, neben Snooker und Speeddart ;)
Ich habe fertig
Meg
Ich denke der Autor des Artikels hat keine Ahnung vom Radsport. Er bezeichnet die Verpflichtungen als "sportlich uninteressant". Wie bitte?
Erik Zabel hat erst kürzlich ein Etappe der Spanienrundfahrt gewonnen. Die Klasse von Zabel wird schon dadurch deutlich, daß es ihm bei den Etappenankünften der Tour immer gelingt vorne mit anzukommen.
Und für TMO bringt er viel mehr Erfahrung mit als die für Geld bezahlen können. Auch Hincappie ist rein sportlich gesehen ein überaus interessanter Mann.
Soviel zum sportlichen. Moralisch gesehen ist es natürlich fragwürdig zwei Ex-Doper zu engagieren. Aber ich denke in den 90igern haben wirklich fast alle geschluckt und gespritzt was das Zeug hält.
Wir alle waren auch fasziniert von den unglaublichen Leistungen und wollten immer mehr. Ullrich musste sich jedes Jahr rechtfertigen warum er nicht Erster geworden ist. Wobei Armstrong einfach unschlagbar war. Jedoch nicht weil er soviel genommen hat sondern weil er mental unglaublich stark war.
Außerdem herrschte damals Waffengleichheit, zumindest unter den Top 30 Fahren (Deswegen hat Ullrich auch recht wenn er sagt er hätte Niemanden betrogen ;) )
Gut ich oute mich hiermit als Zabel-Fan und bin froh ihn bei einem guten Team und bei der Tour 2008 zu wissen.