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Heuschrecken im Profi-Fußball - Gefahr oder Chance?

Michel Platini schlägt Alarm. Der Uefa-Boss hat die EU-Regierungschefs in einem Brief aufgefordert, Europas Fußball vor einer "Schieflage" zu bewahren. Ziel seiner Attacke sind die Investoren zweier englischer Clubs. Sind "Heuschrecken" im Profi-Fuball eine Gefahr oder eher eine Chance?
  1. #1

    Ich dachte im Fußball sei Luft und nun stellt sich eraus es sind Heuschrecken! Ist nun zu befürchten, daß Tierschützer das Treten von Fußbälls nun verbieten lassen wollen?
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Michel Platini schlägt Alarm. Der Uefa-Boss hat die EU-Regierungschefs in einem Brief aufgefordert, Europas Fußball vor einer "Schieflage" zu bewahren. Ziel seiner Attacke sind die Investoren zweier englischer Clubs. Sind "Heuschrecken" im Profi-Fuball eine Gefahr oder eher eine Chance?
    Es geht doch heute schon um eine Menge Geld im Profifussball. Was sollen Investoren da noch groß kaputt machen können?
  3. #3

    schön das die UEFA so "schnell" zur Erkenntnis gekommen ist, das Redbull Salzburg und die vielen anderen Multimillionär Vereine dem Fußball, also vor allem der Kultur und dem Sport schaden!

    Nur leider reagiert Geld die Welt und deshalb wird sich nichts ändern. Erst, wenn die Zuschauer ausbleiben, weil sie diese Spiel der Kommerzialisierung & Rendite durchschaut haben und somit der Geldhahn langsam austrocknet, könnte der sport wieder im Vordergrund stehen. Nur das wird noch lange dauern.

    Solang bleibt der Fußballfan "die Melkkuh der Heuschrecken"!
  4. #4

    Ein Witz?

    Ausgerechnet Platini beschwert sich. Selbst durch ein Charade von Blatter an die Spitze gelangt, hat er jetzt Angst vor veränderten Machtverhältnissen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    [...] Sind "Heuschrecken" im Profi-Fu[ß]ball eine Gefahr oder eher eine Chance?
    Das ist doch so etwas von egal, denn ....
    Zitat von l.augenstein Beitrag anzeigen
    Es geht doch heute schon um eine Menge Geld im Profifussball. Was sollen Investoren da noch groß kaputt machen können?
    ... da spielen doch sowieso Gleiche mit Gleichen.

    Ich arbeite in einem Unternehmen, das zum dritten Mal von Heuschrecken übernommen wurde und wir Kollegen wundern uns, was noch alles ausgequetscht werden kann.
    Langsam allerdings wird die Luft durch die "Heuschrecken-Methoden" langsam dünn, denn die aufgebürdete Schuldenlast ist bei der letzten Übernahme sehr viel größer geworden.
  6. #6

    Viel mehr wundert mich die Zusammensetzung des G14-Gremiums. Wenn es sich heirbei um um die europäische Spitzen des Vereinsfussball handeln soll, dann sind aus deutscher Sicht Dortmund und Leverkusen absolut zu Unrecht vertreten.
  7. #7

    Zitat von l.augenstein Beitrag anzeigen
    Es geht doch heute schon um eine Menge Geld im Profifussball. Was sollen Investoren da noch groß kaputt machen können?
    Besser ist es in jedem Fall, bei einer erkannten Fehlentwicklung den Fehler wieder zu versuchen zu beheben, anstatt zu resiginieren nach dem Motto: "Da kann man halt nichts machen. So ist das eben heute, Geld regiert nun mal die Welt".

    Ähnliche Probleme hatten schon die alten Griechen mit Einflußnahme von Geld und Bestechung im Sport.
    Wenn eine Sache sich vom Kern her veränderte, hatte diese vielleicht noch eine Zeit lang ihren alten Namen, aber nicht mehr ihre angestammte Bedeutung, ihren bisherigen Wert.

    Es hat niemand ernsthaft etwas dagegen, dass Fußballer und die Vereine gutes Geld verdienen - durch sportliche Leistungen. Wenn jedoch das Geld über dem Sport steht, merkt irgenwann auch der dümmste Fan, dass man ihn für dumm verkauft.
    Solche Fans wären nur noch nützliche Idioten im Dienste von Heuschrecken. Eine Fan-Kultur wie beim BVB wäre dann schnell am Ende.

    So wie aus dem Radsport eine pharmazeutische Leistungsschau wurde und dadurch den echten Sportfan anwidert, so würde auch die Dominanz der Heuschrecken im Fußball dem Image des Sports (wie beim Radsport) enorm schaden.

    Wenn Platini eine ähnliche Entwicklung verhinden will, ist das im Sinne eines möglichst ehrlichen und dadurch attraktiven und spannenden Sports nur wünschenswert und notwendig.
  8. #8

    Wäre schlecht, wenn es so aussähe wie im Eishockey, wo schon mal ein Club einfach mit seiner Lizenz in eine andere Stadt wandert, wo es mehr Geld zu verdienen gibt.

    Aber ich wüsste nicht, wieso man Investoren Steine in den Weg legen sollte, wenn sie mit Fuball Geld verdienen wollen. Nur, weil es Russen sind? Wär doch blöd, oder?

    Zumindest solange es keine Geldwäscher sind. Ich gehe davon aus, dass da irgendwo schon ein paar dabei sind.

    Aber Heuschrecken? Ein beknacktes Schlagwort vom Plattitüden-Platini - für so finanziell wichtige Details wie die Startplätze für die CL völlig ungeeignet.
  9. #9

    Sehr witzig, dass sich mit Platini ausgerchnet jemand aus dem FIFA-UEFA Mauscheldunstkreis des Herrn Blatter - der bekanntlich bei jeder noch so dubiosen Geldquelle die Hand aufhält - nun über das "böse Grosskapital" beschwert.

    Profifussball ist nunmal ein Millionengeschäft, da kann der Monsieur lange nach irgendwelchem Idealismus suchen...
    Zuzeit macht Platini eher den Eindruck, einfach ein Runde darüber zu schmollen, dass nicht jeder mit seinen, vermeintlich grossartigen, Reformideen einverstanden ist.


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