Wer ist für Sie der größte Formel-1-Fahrer aller Zeiten? An welche Szene aus der Königsklasse werden Sie sich bis an Ihr Lebensende erinnern? Was hat Sie in 57 Jahren Formel-1-Geschichte am meisten geärgert?
Es war eine ganze Fahrergeneration: Senna, Prost, Piquet, Mansell, Berger, Rosberg etc.
Die waren richtig verrückt, unkontrollierbar, jedes Interview ein Ereignis, immer in Gefahr, die Beherrschung zu verlieren.
Stefan Bellof ist meinesachtens das grösste Fahrertalent aller Zeiten - leider verstarb er viel zu früh.
Hier Teilzitate aus Wiki:
Beim Grand Prix von Monaco startete er wieder vom Ende des Feldes, konnte aber im Regen bis auf Platz 3 vorfahren, bevor das Rennen abgebrochen wurde. Zeitweise fuhr Bellof nicht nur schneller als der führende Alain Prost, sondern auch schneller als der völlig entfesselte Ayrton Senna.
Stefan Bellof ist bis heute der einzige, der die Nürburgring-Nordschleife mit einem Schnitt von mehr als 200 km/h umrundete ... (1983)
http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Bellof
Wollen wir Markus Winkelhock dann auch noch als "Größten" nennen, der von ganz hinten nach ganz vorne gefahren ist? Oder Sebastian Vettel, 1 Punkt als Debütant?
Das sind deutsche Talente, wonach aber nicht gefagt war.
Der Größte, quantitativ messbar, ist sicherlich Michael Schumacher.
Die Frage wer der Größte war kann nicht beantwortet werden. Jeder der meint diese Frage beantworten zu können, masst sich quasi Allwissenheit an.
1. Kann man kaum die Fahrer aus der Ära der 50er mit heute vergleichen, da das zwei unterschiedliche Sportarten waren.
Rein vom technischen Know-How sind die meisten heutigen Fahrer den damaligen haushoch überlegen. Heut muss jeder F1-Fahrer sein Auto bis ins Detail kennen, um überhaupt ein Fahrzeug weiterentwickeln zu können.
Daher: Würde man einen Fangio in einen heutigen Ferrari setzen würde der wahrscheinlich nicht mal den Anlasser finden. Würde man heutige Fahrer allerdings in Rennautos aus den 50ern setzen, so würden die genauso perfekt damit umgehen können.
2. Gibt es zwei Hände voll moderner Fahrer, die man wohl alle auf in etwa dem gleichen Niveau ansiedeln kann.
Ohne Reihenfolge Senna, Prost, Schumacher, Lauda, Clark, Fittipaldi, Piquet usw.
Die einzige Möglichkeit evtl. die Fahrer noch zu unterscheiden wäre vielleicht, wer am längsten auf diesem Weltklasseniveau gefahren ist.
Da müsste man wohl Schumacher und am ehesten Prost nennen.
Alles in allem aber mühselig und nicht zu beantworten.
Fangio, Graf Berghe von Trips, Stirling Crauford Moss, Jim Clarke, Jimmy Stewart, Jochen Rindt, Nicki Lauda, Piquet, Senna, Mansell, Schumacher, Rosberg, Bellof, Graham Hill, Ascari, Gilles Villeneuve,Pironi
Ohne Graf Berghe von Trips hätte es keinen Kartsport gegeben, und damit keinen Schumacher, Frentzen Heidfeld, Vettel etc. Es ist kein Zufall, das fast alle deutschen Rennfahrer aus der selben Ecke des Landes kommen.
Bellof
Zitate:
Gerhard Berger: Ich habe zwar kleine Parallelen gesehen zu mir, aber Bellof war damals viel weiter als ich, ein Gigant. Ich habe ihn nur kurz gekannt, aber Stefan Bellof war einer, der mir richtig imponiert hat.»
Ken Tyrrell: «Stefan Bellof war zweifellos das grösste deutsche Renntalent der Nachkriegszeit. Ich bin überzeugt, dass seine Erfolge in Deutschland den gleichen Effekt gehabt hätten wie jene von Michael Schumacher heute. Das ist aber auch der einzige Vergleich, den ich anstellen will. Ich kenne Schumacher zu wenig, um ihn mit einem Bellof zu vergleichen. Wir fuhren mit Saugmotoren gegen die versammelte Konkurrenz mit Turbo-Triebwerken. Wir hatten im Schnitt 100 PS weniger als alle anderen Autos. Deshalb waren Stefans Leistungen um so herausragender. Am besten habe ich den Regen-GP von Monaco 1984 in Erinnerung. Monaco ist eine Piste, auf der das Überholen ziemlich schwierig ist. Im strömenden Regen ist es wegen der Gischt so gut wie unmöglich. Dennoch pfeilte Stefan durch das Feld, als würden seine Gegner parken. Er holte auf den führenden Prost und den zweitplazierten Senna schnell auf. Dann wurde abgebrochen. Völlig zu Unrecht, wie ich meine, denn zu diesem Zeitpunkt hatte der Regen nachgelassen.
Was passiert wäre? Senna hätte Prost überholt und Stefan hätte seinerseits Senna eingeholt. Im zweiten Jahr hatte ich mir hatte ich mir einen Exklusiv-Vertrag mit ihm anfertigen lassen.»
Helmut Bott, Porsche Technik Vorstand über Stefan Bellof: "Noch nie zuvor hat einer unserer Fahrer den 956 mit so spielerischer Leichtigkeit bewegt "
Jackie Stewart, dreifacher Formel 1 Weltmeister, über Stefan Bellof: "Er ist das größte Talent, das mir je begegnet ist."
Gerhard Berger Formel 1 Fahrer bei McLaren und bei Ferrari: "Heute würde ich sagen, dass der Bellof damals auf einem Level mit Senna war. Das siehst gleich, wennst hinter so einem herfährst"
Ken Tyrrell, Teamchef des Tyrrels F1 Teams: "Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass er bald Weltmeister geworden wäre"
Ken Tyrell: " Was er mit dem Saugmotor gegen die Turbos angestellt hat war unglaublich"
Peter Reinisch, Team Manager Brun Motorsport: "Bellof-Stuck bei uns im Team - das war wie Senna - Prost 1988 in der Formel 1 bei Mc Laren. Wobei Stefan eindeutig die Senna Rolle spielte"
Manfred Jantke, Ex- Motorsport Chef bei Porsche: "Der deutsche Motorsport hätte das Schumi-Wunder wohl schon zwei Jahrzehnte früher erlebt, wenn Stefan Bellof in Spa nicht tödlich verunglückt wäre."
Martin Brundle F1 Fahrer unter anderem bei Benetton und Teamkollege von Michael Schumacher im Jahr 1992: "Er war immer der letzte auf der Bremse, hatte überhaupt keine Angst. Ich habe unglaubliche Überholmannöver von ihm gesehen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Bellof
http://www.youtube.com/watch?v=xDJ0_dAmpRE
http://www.youtube.com/watch?v=RCt2brsEweo
Richtig, allerdings ist es nicht möglicg dies nach der Dauer zu machen. Die huetigen Autos sid viel sicherer. Früher sind fast ständig Fahrer gestorben. Was wäre dann mit Clarke, Rindt, Senna, Berghe von Tripps etc. Die Wahrscheinlichkeit auf der Strecke zu sterben war damals ziemlich hoch. Deshalb kann die Dauer kein Kriterium sein. Es gab einige große. Einige habe ich ja bereits aufgezählt.
jams hunt natürlich. weil bei meinem ersten f1 rennen alle anderen fahrer von einem onkel tante oder bruder unterstütz wurden da blieb für mich nur laffit oder hunt.
belof in monaco!! wer's gesehen hat unvergesslich!!!
wirklich unglaublich!! alle die schumacher für einen regengott halten solten sich das rennen mal reinziehen. das war ein regengott. alle die glauben schumacher hätte auf unterlegenem material unmögliches vollbracht solten sich das rennen mal ansehen. stefan belof, ich hätte weinen können.
oder winkelhok in spa. ich hab's mit eigenen augen gesehen. praller sonnenschein 28° und winkelhok spaziert mit zwei damen im pelz duchs fahrelager unvergeslich.
was wiklich unvergeslich ist sind z.B die turbo motoren. es wird ja gerne behautet es gäbe kein technologie transfär. die blue motion motoren von VW basieren aber auf genau der technologoie die allen voran Renauld und BMW in den 80ern in er f1 entwikelt haben!!! hoch aufgeladene turbomotoren. hat nur halt lange gedauert bis es unten ankahn.
oder die motoren entwiklung überhaut ist unvergeslich.
die öko's und das sind wir ja heute fast alle sagen, um die umwelt zu schützen sollten wir kleiner motoren mit weniger verbrauch fahren. aber wer soll die konsumenten den überzeugen einen 3lit durch einen 2,2 zu ersetzen? die grünen oder greenpeace? auf die hören nur eine kleine pseudo elite. wenn aber schumacher in seiner karriere von 3.5 lit auf 2,4 zurück gebaut hat und das fast ohne leistung einzubüssen dann bricht auch dem otto normalo kein zaken mehr aus der krone. ja die f1 ist unvergeslich auf jeden fall beim autofahren
und natürlich das rosberg manöver von letzten sontag. wie er den neuen "frenzen Nr 2" und dann gleich noch den ossi überholt hat.