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Eine Drohne gegen Hooligans - Aktionismus oder gute Idee?

Sachsens Polizei soll mit zusätzlich 300.000 Euro
im Bereich der Videotechnik aufgerüstet werden. Auch wird
eine sogenannte Drohne, eine "fliegende Kamera" angeschafft, die bei Fußball-Krawallen für beweissichere Bilder sorgen soll. Können Drohnen Ihrer Meinung nach vor Randalen schützen oder wird hier nur unnötig Geld verbrannt?
  1. #1

    Das ist sie: Die Zukunft der Polizeiarbeit

    Hunderttausende in Videotechnik investieren und das Geld durch Stellenstreichung einsparen.

    Tolle Sache: irgendwann marschieren die Hooligangs gänzlich ohne Polizeipräsenz durch die Straßen - aber dafür hat man super Videobilder.

    Hervorragende Leistung, meine Herren Innenminister. Daran erkennt man wahren Sachverstand.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sachsens Polizei soll mit zusätzlich 300.000 Euro
    im Bereich der Videotechnik aufgerüstet werden. Auch wird
    eine sogenannte Drohne, eine "fliegende Kamera" angeschafft, die bei Fußball-Krawallen für beweissichere Bilder sorgen soll. Können Drohnen Ihrer Meinung nach vor Randalen schützen oder wird hier nur unnötig Geld verbrannt?
    Ich denk nicht dass so ein Teil Vorteile gegenueber einem Hubschrauber hat. Radar-Unsichtbarkeit ist irrelevant und ein Abschussrisiko besteht sicher auch nicht. Aber vielleicht ist sie ja billiger als ein zusaetzlicher Hubschrauber.

    Was vielleicht eher helfen wuerde waere, wenn die Uebergriffe der Fans dazu fuehren, dass die Mannschaften nicht mehr spielen duerfen. Dann hat jede Mannschaft ein wirtschaftliches Interesse an friedlichen Fans, der Staat als Steuerempfaenger auch und wenns um Geld geht, tut sich meist auch was.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sachsens Polizei soll mit zusätzlich 300.000 Euro
    im Bereich der Videotechnik aufgerüstet werden. Auch wird
    eine sogenannte Drohne, eine "fliegende Kamera" angeschafft, die bei Fußball-Krawallen für beweissichere Bilder sorgen soll. Können Drohnen Ihrer Meinung nach vor Randalen schützen oder wird hier nur unnötig Geld verbrannt?

    Konnten die Videokameras und die Aufnahmen der (verhinderten) Kofferbomber diese im Sommer 2006 stoppen ?

    Was für eine grandiose Geldverschwendung !
  4. #4

    Ich würde eben die Fußballspiele der betreffenden Clubs ganz streichen, immer wieder hört man nur Namen wie Lok Leipzig etc.

    Müssen wir wirklich mit Steuergelder dafür bezahlen das Polizeischutz (wieviele waren das zuletzt, 3000 Mann bei einem Kreisligaspiel?) verhindert das diese Chaoten sich die Köpfe einschlagen?

    Aber wir sind ja im Aufschwung, wir haben ja das Geld.

    P.S.: mir ist wohlbewusst das die wahren Fans nicht mit der Minderheit der Krawallbrüder gleichgesetzt werden darf, aber wir wollen hier doch wirklich keine italienischen Verhältnisse oder?
  5. #5

    Zitat von vhf Beitrag anzeigen
    Was vielleicht eher helfen wuerde waere, wenn die Uebergriffe der Fans dazu fuehren, dass die Mannschaften nicht mehr spielen duerfen. Dann hat jede Mannschaft ein wirtschaftliches Interesse an friedlichen Fans, der Staat als Steuerempfaenger auch und wenns um Geld geht, tut sich meist auch was.
    Naja, die Vereine rufen ja nicht zur Gewalt auf. Ich finde es schon ziemlich seltsam wie die "Staatsmacht" vor den Typen kapituliert. Aber den Bauern, die als Endlagergegner im Wendtlandt protestierten, die Rücklichter am Bulldog mitm Schlagstock zerschlagen, das koennen die Typen. Oder festgekettete Asylbewerber in der gekachelten Zelle verbrennen lassen. Erbärmlich. Aber den Bürger schützen? Man schaue zu den Maikrawallen in Berlin, wo die Damen und Herren in Grün oft tatenlos zusehen wie Bürgern Eigentum vernichtet wird. Oder die Szene während des G8 Gipfels, als ein Hauseigentümer eine ganze Hundertschaft erst anbrüllen musste, um das Demolieren seines Gartenzauns zu beenden.
    Da ist dann im zweifelsfall natürlich die Gesundheit der Beamten vorrangig. Wozu gibts die Polizei eigentlich?
    Diese Leute begehen delikte wie Sachbeschädigung,Diebstahl, Körperverletzung und die Polizei kann "die Identität einiger Täter" feststellen? Und was macht die Justiz? Schickt die "Jungs" in den Streichelzoo oder was?
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sachsens Polizei soll mit zusätzlich 300.000 Euro
    im Bereich der Videotechnik aufgerüstet werden. Auch wird
    eine sogenannte Drohne, eine "fliegende Kamera" angeschafft, die bei Fußball-Krawallen für beweissichere Bilder sorgen soll. Können Drohnen Ihrer Meinung nach vor Randalen schützen oder wird hier nur unnötig Geld verbrannt?
    Witzig, so ein Vorschlag und ungemein hirnrissig. Was soll eine Drohne mit einer qualitativ ultraschlechten Bildaufzeichnung von vermummten Hooligans bringen? Doch keine Beweise, höchstens Bewegungen. Und wenn die Angreifer nur 5 Minuten vom Ziel entfernt im Café hocken, kommt erstens die Drohne viel zu spät am Zielort an und die Polizei sowieso noch viel später.
    Absoluter Unfug, zeigt nur, dass man dieses Problem der Hooligans gar nicht erst anpackt.

    Konsequentere Lösungen wären die Auflösung beider Fussballvereine und deren Fanclubs. Und da diese Lösungen ganz bestimmt nicht praktiziert werden, wird weiter gern mal zugeschlagen.
  7. #7

    1. Bei neuen Ideen gibt es in Deutschland immer erst mal viele Bedenkenträger -
    dabei ist das in der wahrlich nicht gerade geldausgabegeilen Schweiz schon seit einiger Zeit beschlossene Sache, auch in Frankreich s.u.
    http://blog.kairaven.de/archives/144...r-Schweiz.html
    2. Die Kosten für eine Drohne sind nur ein geringer Teil des Gesamamtbudgets von 300000 Euro für Videoüberwachung
    http://www.trend.infopartisan.net/trd1107/t401107.html
    Meine Wette, auch in diesem Forum werden früher oder der später wieder die üblichen Verdächtigen wider den totalen Überwachungsstaat zu Felde ziehen.
  8. #8

    Der Witz an der Sache ist:

    Zitat von daten-terrier Beitrag anzeigen
    1. Bei neuen Ideen gibt es in Deutschland immer erst mal viele Bedenkenträger -
    dabei ist das in der wahrlich nicht gerade geldausgabegeilen Schweiz schon seit einiger Zeit beschlossene Sache, auch in Frankreich s.u.
    http://blog.kairaven.de/archives/144...r-Schweiz.html
    2. Die Kosten für eine Drohne sind nur ein geringer Teil des Gesamamtbudgets von 300000 Euro für Videoüberwachung
    http://www.trend.infopartisan.net/trd1107/t401107.html
    Meine Wette, auch in diesem Forum werden früher oder der später wieder die üblichen Verdächtigen wider den totalen Überwachungsstaat zu Felde ziehen.
    Ich als Professioneller im Bereich Kommunikation/IT/Netzwerke kann mich perfekt vor der Überwachung schützen und den Musterbürger nach jeder gewollten Definition simulieren - dennoch warne ich mittlerweile seit mehr als 15 Jahren vor der aktuellen Entwicklung und das, was ich damals satirisch überzeichnet habe, wurde mittlerweile von der Realität sogar überholt.
    Leute wie Sie ermöglichen das, obwohl Sie einer der Leidtragenden sein werden und sich nicht annähernd so unauffällig machen können und dabei parallel dafür Sorge tragen können, dass Sie auch bei false positives jederzeit Ihre Unschuld beweisen können.

    Daten die erhoben sind, werden missbraucht werden. Immer.

    Übrigens: Welche Organisationen haben die meisten Kriege, die blutigsten Massaker, die brutalsten ethnischen Säuberungen, die wüsteste Repression, den schlimmsten Datenmissbrauch ausgeübt?

    Richtig! Regierungsorganisationen. Oft genug sogar gewählte.
  9. #9

    Zitat von gutmensch666 Beitrag anzeigen
    Ich als Professioneller im Bereich Kommunikation/IT/Netzwerke...
    Ein Glück, dass Sie die Branche dazu vermerkt haben. Sonst könnte man ja bei den Professionellen auf sonst was für eine Idee kommen... *g*








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