Geht es Ullrich wirklich um den guten Zweck oder ist sein Auftritt nur ein PR-Gag
Wenn man bedenkt, welche arrogante Kotzbrocken da lustig und unbehelligt mitfahren,sogar siegen...und wie man Jan Ullrich behandelt??!!
Ich schäme mich für solche Weltverbesserer wie Franke, Schenk und viele andere, die sich über die Leichen von Stars triumphierend erheben wollen...
Man hat Jan Ullrich regelrecht geschlachtet... nur aufgrund lausiger Indizien. Das ist eines Rechtsstaats unwürdig.
Lausige Indizien? Weltverbesserer wie Franke und Schenk? Interessante Ansichten, die ich allerdings nicht teile. Der Radsport ist dopingverseucht und versäumt es zusehends, einen Neuanfang voranzutreiben - siehe Straßen-WM. Franke und Schenk haben dazu beigetragen, dass die Öffentlichkeit für diese Dreistigkeiten, die uns die Radstars über Jahre als Heldentaten verkauften, sensibilisiert wurde.
Vielleicht ist Ullrich in dieser verkümmernden Sportart nur eine tragische Figur, die einfach nicht verstehen will, wie sehr er sich mit solchen Auftritten wie bei einem Jedermann-Rennen schadet. Ich hoffe, dass an den Straßenrändern diejenigen stehen werden, die ihn ausbuhen und auspfeifen – ganz egal, ob es da um eine "gute Sache" geht. Wenn dort jetzt tatsächlich Applaus für ihn aufbranden wird, findet Ullrich noch schlechter einen Weg aus seiner Scheinwelt.
Er hat wohl gedopt, wie wahrscheinlich 90 % aller anderen Radfahrer. Klar ist er als millionenschwerer Nutznießer auch besonderes Opfer dieser Vorkommnisse. Aber solang die UCI und der BDR so dilettantisch gegen die dopende Weltelite vorgehen, muss man Ullrichs Abgang eher als tragisch übertrieben bewerten. Mittlerweile dürfte jedem klar sein, dass es darum geht ein System zu verurteilen und nicht einzelne Athleten.
Ansonsten werden doch Eltern Ihre Kinder vom Radsport fernhalten....So werde ich es zumindest tun. Und das wird dann der schleichende Tod dieser Sportart.
Dreist - oder drollig handelt für mich vor allem der Spiegel. Das "sensationelle Comeback" ist natürlich kein "Come-back". Und Ulle sieht es ja selbst auch nicht so.
Bin wahrlich kein Ulle-Fan.
Aber der Spiegel nähert sich mit solchen "Aufmachern" langsam der Bild-Zeitung an.
Man muss dazu wissen, dass bereits im JULI (!!!) 2007 über die Teilnahme Ulrichs an diesem Jedermann-Rennen in deutschen Medien (auch Zeitungen) berichtet wurde.
Und nun tut SPON so, als ob das völlig neu wäre.
Wie kommt das?
Weil Ulle jetzt erst auf seiner Homepage darauf hinweist?
Kann man eigentlich nicht auch von SPON-Mitarbeitern erwarten, vor dem Schreiben zu recherchieren?
Es sind solche Ausreißer, die der Glaubwürdigkeit von SPON mehr schaden als zehn gute Berichte nützen.
was sind eigentlich "lausige" Indizien? Entweder sind es
Indizien oder es sind keine. Ullrich hätte alle Vorwürfe
entkräften können, was er aber nicht getan hat. Das
spricht wohl für sich. Man mag dafür Verständnis haben,
"schliesslich machen es ja alle", Tatsache bleibt, dass
er seinen Arteitgeber betrogen hat und dafür Millionen
kassiert hat, und wie in jedem anderem Arbeitsverhältnis
sollte das die entsprechenden Konsequenzen haben.
Ende.