Sponsoren ziehen sich zurück, Dopingsünder dürfen starten, verdächtige Fahrer klegen ihre Teilnahme ein. Droht der Straßenrad-WM in Stuttgart ein ähnliches Foping-Debakel wie der Tour de France?
Ein großer Sieg für's Doping!
Nicht direkt für's Doping. Immerhin wurde Bettini nicht des Doping überführt. Allerdings der Sieg eines Mannes ohne Ehre. Insofern ein würdiger Sieger dieser ganzen Veranstaltung.
Ich habe schon etliche Radrennen besucht, auch und gerade hier in Stuttgart, und ich kann sagen, dass es noch nie ein solches Desinteresse an einer Veranstaltung gegeben hat. Natürlich gehen die Leute hin, es gibt ja etwas zu sehen, aber mit dem Herzen dabei war außer ein paar unverbesserlichen Idealisten (viele davon mit italienischer Fahne) niemand.
Die Mafiosi vom Weldradverband haben damit gedroht, Stuttgart als Sportstadt schlecht zu machen, nachdem hier niemand bereit war, den Herren ihre miese Show noch abzukaufen. Tja, Stuttgart als Sportstadt wird weiter bestehen. Nur das Radfahren hat aufgehört, ein ernst zu nehmender Sport zu sein!
Im Übrigen hätte ich nie gedacht, dass ich einmal darüber froh sein würde, dass Scharping nicht Bundeskanzler geworden ist. Aber was wäre wohl aus Deutschland geworden mit dieser Superpfeife an der Spitze? Da konnte ja sogar ein altersschwacher Kohl noch weniger Schaden anrichten!
So, und jetzt in die verdiente Winterpause. Mal sehen, wen es nächstes Jahr alles erwischt. Oder welche Sportarten. Es kommt ja Olympia...
Ich schliesse auf Antwort "b". Leider hatte ich keine Moeglichkeit persoenlich dabei zu sein.
Warum soll Doping überhaupt verboten werden? Doch darum, daß kein Sportler genötigt wird seine Gesundheit zu ruinieren um einen Wettbewerbsnachteil zu vermeiden.
Was ist aber mit Doping, das der Gesundheit nicht schadet?
Was ist mit Leistungssport, der dem Körper auch ohne Doping abträglich ist? Soll der in Zukunft komplett verboten werde?
Dann kann man die Bundesliege gleich einstellen.
Genau das war auch mein erster Gedanke! Ich hätte sogar lieber den 2t-platzierten russischen No-Name-Fahrer vorn gesehen, als einen Bettini, der in der anschließend Pressekonferenz eine "Ätsch-Bätsch-ihr-erwischt-mich-nie"-Einstellung an den Tag legt.
Ich habe bis vor Kurzem trotz verschiedener Rückschläge noch an eine erfolgreiche Trockenlegung des Dopingsumpfes geglaubt. Aber nach dieser WM bleibt nicht mehr viel übrig, was diesen Glauben nähren könnte.
Unglaublich! Sie begeben sich dünnes Eis und trampeln auch noch darauf herum.
Was für eine Logik legen Sie an den Tag?
Sicher haben Sie auch schonmal einen Krimi eingeschaltet, in dem ein Mord passiert.
Was würden Sie davon halten, wenn man Sie deswegen entweder einen Ignoranten, Mordbefürworter oder einen Deppen nennt?
P.S.
Sind Sie wirklich so jemand, der sich lieber mit dem Hammer auf die Finger schlägt?