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8 plus 13 - gibt es eine Zweiklassen-Tour?

Acht Profiradställe haben sich vor der Tour de France lose zusammengeschlossen: Sie wollen sich ernsthaft mit Doping auseinandersetzen - im Gegensatz zu den anderen Teams. Schaut man sich nun die Ergebnisse an, zeigt sich Erstaunliches. Was sagen die unterschiedlichen Ergebnisse Ihrer Meinung nach aus?
  1. #1

    Genau das was der Artikel impliziert.
    In der Realität ist der Ehrliche dann eben doch der Verlierer.
    Ohne ein lückenloses Dopingkontrollprofil sollte kein Fahrer mehr Starten dürfen. Alles andere ist Heuchelei.
    Wenn mann sich die Sieger der letzten Jahrzehnte anschaut kann man übrigens auch gut einen Meister der Verschleierung küren.
    Testosteron Lance.
  2. #2

    Die G8-Fahrer

    Lob diesen G(Glaubhaften)8-Fahrern! ARD und ZDF sollten wieder live berichten, aber nur von diesen acht Teams, und eine Rangliste erstellen, die nur diese Teams berücksichtigt. Das wäre mal was! Nur, wer würde da zugucken außer mir?
  3. #3

    Es gibt keine Tour mehr...

    ...nur noch eine Witzveranstaltung für Südeuropäer und zweifelhafte Dänen.

    Eine Zeit lang hatte ich noch gehofft, es könnte sich vielleicht wirklich etwas bewegen, vor allem, nachdem Verbrecher wie Winokurov und "Piti" Valverde eingegangen sind.

    Doch gestern beim Schlussanstieg konnte ich nur noch hoffen, dass das gelbe Trikot plötzlich vom Blitz getroffen wird! Habe dann kurz vor Schluss ausgeschaltet und den Grill angeworfen. Soll das etwa Spaß machen? Nein, danke!
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... Schaut man sich nun die Ergebnisse an, zeigt sich Erstaunliches. Was sagen die unterschiedlichen Ergebnisse Ihrer Meinung nach aus?
    Das Erstaunliche scheint mir zu sein, dass diese 8 sich offenbar wirklich bemühen, etwas gegen Doping zu unternehmen. Vor der heutigen Etappe gibt's unter den ersten 30 (also einschl. Vinokourov) genau 2 Fahrer aus den 8 Teams, beide allerdings Deutsche, kein Franzose weit und breit.

    Diese Ergebnisse sagen aus, dass bei den 13 Teams alles so weitergeht, wie schon lange Zeit. Mit dem bis jetzt kleinen Unterschied, dass man sich nicht mehr so leicht erwischen läßt. Und bei denen, an deren Sauberkeit zumindest reale Zweifel bestehen, drückt man - im Gegensatz zu den Fällen von Basso und Ullrich anno 2006 - einfach fest die Augen und Ohren zu.
  5. #5

    Also da wird einem ja schlecht wenn man diesen Artikel liest und sieht wie eindeutig diese 8 teams hinten liegen. nun kann mir keiner erzählen, dass unter deren Fahrern weniger Talent vorhanden ist als in allen 13 anderen. Eine tolle Sache von diesen Teams wäre wirklich wenn Sie die tour nur unter sich fahren und ihre eigenen Tagessieger und Führenden küren. Ist zwar unrealistisch aber medienwirksam wäre das ganze bestimmt.
    Also wenn ich die Gesichter von Contador und Rasmussen sehe, sehe ich leider fast nur noch Doping. Warum werden eigentlich nicht alle Fahrer jeden oder jeden zweiten Tag geprüft? Wäre das zu aufwendig? Denn selbst wenn ein Rasmussen nicht gedopt wäre und als Führender oder Tagessieger zum Test muss, was ist denn mit den Helfern, die ihn solange nach vorne gezogen haben, bis die Konkurrenz dezimiert war? Wird ein Bogeerts, ein Dekker geprüft?
    Und noch einmal sage ich, dass es evtl. das beste für den Radsport wäre, die Sponsorengelder drastisch zu kürzen und wieder Amateursport zu werden. Das Argument, dass die Zuschauer Höchstleistungen wollen, gilt nur bedingt: Was wir wollen sind saubere Leistungen, Gewinner und Verlierer, Drama und Jubel. Auf welchem Niveau das stattfindet ist doch egal. Wenn die Fahrer an ihre Grenzen gehen müssen, dann muss es nicht 5 Gipfel pro Etappe geben, dann reichen auch 3.
  6. #6

    Zweiklassen-Tour

    Ich darf hier sinngemäß den Prof Werner Franke zitieren, der angeregt hatte, die attestierten "Asthmatiker" (mit den entsprechenden "erlaubten" Mittelchen) gegen die "Normalos" antreten zu lassen, wobei er sicher war, dass die Asthmatiker mit weitem Vorsprung gewinnen würden. Eine saubere "Tour de Franke" wird es demnach wohl niemals geben ...
  7. #7

    Was wäre, wenn ....

    ... Rogers nicht gestürzt wäre? Dann wäre er wahrscheinlich heute immer noch statt Rasmussen in Gelben Trikot und die ganze Geschichte hätte anders geschrieben werden müssen, oder? Z. Bsp.: Die Saubermänner bestimmen den Radsport oder würde man dann schreiben: Ist Rogers auch ein Doper, weil er früher bei Mapei Kontakt mit italienischen Sport-Ärzten hatte?
  8. #8

    Zweiklassen-Tour

    Ja, das ist doch ganz eindeutig. Da muß man eigentlich nichts mehr dazu sagen.
    Außer vielleicht, dass die Tourleitung, allen voran Prudhomme, von keinem Journalisten mehr um eine Stellungnahme zur "Zukunft" des Radsports gefragt werden sollte. Was für ein jämmerlicher Heuchler! Läßt den Zombie-Dänen trotz massivster Vorhaltungen weiterhin starten.
    Wenn man nur an dessen Vorstellungen während der letzten Jahre denkt - das Zeitfahren 2005 z.B.! - und jetzt überholt der sogar noch den gedopten Valverde!
    Mann.........!
    Hut ab vor den 8 Siegerteams!
  9. #9

    Zitat von REMbrands Beitrag anzeigen
    Ich darf hier sinngemäß den Prof Werner Franke zitieren, der angeregt hatte, die attestierten "Asthmatiker" (mit den entsprechenden "erlaubten" Mittelchen) gegen die "Normalos" antreten zu lassen, wobei er sicher war, dass die Asthmatiker mit weitem Vorsprung gewinnen würden. Eine saubere "Tour de Franke" wird es demnach wohl niemals geben ...
    Die Pharmaindustrie könnte die Tour sponsoren!








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