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Wohnen bei Mama - praktisch oder unselbstständig?

Ein Viertel der deutschen Studenten wohnen noch bei ihren Eltern. Was denken Sie - sollte man das Elternhaus frühzeitig verlassen, um eigenständig zu werden? Oder den praktischen Nutzen sehen?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Viertel der deutschen Studenten wohnen noch bei ihren Eltern. Was denken Sie - sollte man das Elternhaus frühzeitig verlassen, um eigenständig zu werden?
    Ja, klar. Wenn Geld keine Rolle spielt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Oder den praktischen Nutzen sehen?
    Nun, bei vielen ist es wohl eher finanzielle Notwendigkeit. Studiengebuehren, Unterhalt,da kommen schnell ein paar hundert EURo zusammen.

    Eigenstaendiges Wohnen muss man sich eben auch leisten koennen.
  2. #2

    man kann sich dem vorredner nur anschliessen

    wer heutzutage sparen kann, soll die moeglichkeiten nutzen, und warum ausziehen wenn es daheim genug platz gibt und keinerlei eigene kosten wie miete, strom, wasser, evtl. auto uswuswusw.

    das hat nichts mit unselbststaendigkeit oder mangelnde eigentstaendigkeit zu tun, das einfach nur effektive nutzung der moeglichkeiten die man hat

    das leben ist teuer genug :)
  3. #3

    Der Generationenkonflikt besteht eben längst nicht mehr in dem Maße wie noch in den 1970er/1980ern. Wir waren damals mehrheitlich froh wenn wir ausziehen und ein freieres Leben führen konnten. Die Lebenseinstellung der heutigen jungen Erwachsenen und ihrer Eltern liegt oft nicht mehr so weit auseinander. Dann funktioniert das Zusammenleben natürlich auch konfliktärmer. Rückblickend betrachtet hätte ich sogar noch früher ausziehen sollen.
  4. #4

    Kann den Artikel nicht so richtig nachvollziehen, zumindest nicht in Bezug darauf, dass Zuhausewohner scheel angeguckt werden.

    Ich - Jahrgang 1977 - habe zumindest ein sehr konfliktfreies Verhältnis mit meiner Mutter und auch die meisten meiner Bekannten haben eher wenig Probleme mit ihren Eltern. Bei uns war es im Studium (1998-2002) überhaupt kein Thema wer wo und warum gewohnt hat.
  5. #5

    HÄ?!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Viertel der deutschen Studenten wohnen noch bei ihren Eltern. Was denken Sie - sollte man das Elternhaus frühzeitig verlassen, um eigenständig zu werden? Oder den praktischen Nutzen sehen?
    Was hat das damit zu tun, ob jemand Student ist oder eine Berufsausbildung hat, bzw schon berufstätig ist?
  6. #6

    Die Zerstörung der Familie als Keimzelle der Gesellschaft beginnt noch früh genug. Aber über die Folgen der Zerstörung der Familie wird sich dann groß aufgeregt: Verwahrlosung von Kindern, hohe Kinderarmut, schlechte Bildungschancen, zunehmenden Gewalt, Konflikte durch die Ökonomisierung im Alltag, Isolierung und Einsamkeit der Großeltern-Generation...

    Es ist nicht cool, so frühzeitig wie möglich eine eigene Bude und ein eigenes Auto zu haben, sondern für seine Familie einzustehen, sie zu unterstützen; und nicht immer nur die eigenen egoistischen Ziele zu verfolgen.
  7. #7

    Diese "Nina" ist wirklich ulkig. "(...)nur weil das nach dem Abitur alle so machen." Aha. Müsste das Abitur bei ihr nicht bereits ca.6-7 Jahre zurückliegen?
    Ich denke, das kann man wohl kaum noch als Relation heranziehen. Unmittelbar nach dem Abi haben fast alle meine Bekannten/Freunde noch "oben bei Mutti" gewohnt, ich auch. Mittlerweile aber bis auf einen keiner mehr...
  8. #8

    Der Originalartikel fragte: faul, unselbststaendig, knausrig? Ja, ja und ja fuer die hier vorgestellten Studenten.
  9. #9

    Ja

    Wenn man irgendwie kann sollte man spätestens Anfang 20 das Elternhaus räumen. Immerhin haben die Eltern bis dahin für alles gesorgt, wer den Umbruch auf Eigenversorgung unnötig verzögert offenbart oft nur Unselbständigkeit. Auch im eigenen Interesse kann ein frühes Ausziehen meist nur lehrreich sein, es hat eben doch einen enormen Reifeeffekt, für Rechnungen und Verbrauch selber blechen zu müssen und direkt in die Alltagsstrapazen involviert zu sein. Bisher zeigt auch die Erfahrung, dass man spätestens im Gespräch sehr schnell merken konnte, wer Heimschläfer ist und wer nicht. Zur persönlichen Entwicklung trägt frühe Selbstverantwortung jedenfalls bei.








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