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Studium im Osten - Was spricht dafür?

"Arm" und "grau" finden westdeutsche Schüler den Osten Deutschlands. Darum haben Unis und FHs in den neuen Ländern Werbung bitter nötig. Mit einer zehn Millionen Euro teuren Kampagne versuchen Politik und Werber Interessenten an die ostdeutschen Unis zu locken. Was spricht für ein Studium im Osten?
  1. #240

    Aus eigener Erfahrung:


    Gut:
    - Lebensunterhalt günstig
    - Profs waren relativ jung und gut
    - keine Studiengebühren
    - zeigt, dass man als Wessi flexibel ist, und auch mal in "unschöne" Gegenden geht
    (- Auslandserfahrung *kleiner Scherz* )

    Schlecht:
    - schlechtes Image ("Was, du studierst im Osten? Oh Gott...")
    - komische Leute teilweise (viele Arbeitslose, Nostalgiker, starke Unterschicht, etc)
    - viele Extreme (NPD, Linke, etc...)
    - wenig schöne Landschaft/Städte (Ausnahme natürlich die restaurierten Innenstaädte, wie Leipzig, Dresden, etc... )
    - man muss sich ständig das Ost-West-Gebrabbel anhören

    Fazit:
    Trotz alle dem: In der gleichen Situation hätte ich wieder so gehandelt! War definitiv ne super Zeit!
  2. #241

    Zitat von _student_ Beitrag anzeigen
    Gut:
    - Lebensunterhalt günstig

    - keine Studiengebühren
    ähm, bin zwar kein Student, nur so ein Komischer aus der Unterschicht ( Wessi ), aber meiner Meinung nach ,
    müssten doch die oben genannten Gründe alleine schon ausreichend sein, dass die Masse der Studenten in den Osten gehen würde.
    Da dies offenbar nicht der Fall ist,
    schließe ich daraus, dass es den Leuten wirtschaftlich viel zu gut geht.
    Lustig, darunter auch die ganzen späteren Ökonomen und BWL / VWL Heinis, die eigentlich aus ökonomischen Gründen im Osten studieren müssten und damit Ihre Unfähigkeit für Ihren späteren Beruf schon deutlich gemacht haben.
  3. #242

    Zitat von _student_ Beitrag anzeigen
    Schlecht:
    - schlechtes Image ("Was, du studierst im Osten? Oh Gott...")
    [...]
    - man muss sich ständig das Ost-West-Gebrabbel anhören

    Fazit:
    Trotz alle dem: In der gleichen Situation hätte ich wieder so gehandelt! War definitiv ne super Zeit!

    Man muss sich immer das Ost-west-gebrabbel anhören! das kommt von der ungleichheit ... bei gleichen firmen verdient man im westen immer noch mehr als im osten und, wie sie es sos chön schon angebracht ahben, werden wir immer noch im osten abgestuft, dass wir ja nicht deutschland sein und so weiter
    wer hat denn die mauer zum einsturz gebarchtz? ossis oder wessis? richtig, ossis ...


    dennoch:
    es kommt darauf an wo sie studieren! In guten städten oder stadtteilen fidnen sie beinahe keine unterschicht ...

    es ist immer einen sache, wie mans ieht und wie mans dreht! der vortei:
    Im osten versucht man aufzuholen und das bildungssystem wird immer weiter ausgebaut!!!
  4. #243

    Zitat von Herr Höfgen Beitrag anzeigen
    Im osten versucht man aufzuholen und das bildungssystem wird immer weiter ausgebaut!!!
    Meinten Sie nicht, das Bildungssystem wird immer weiter abgebaut? Im Osten gibt es einen eklatanten Kinderrückgang,
    überall werden Schulen geschlossen. Einen Frauenmangel, wie es sonst nirgendwo in der EU gibt, wird den Trend noch verstärken. Es wird ein paar Hochburgen geben,
    weiß nicht Dresden,Leipzig,Potsdam, Chemnitz
    sonst fällt mir gerade nichts ein, wo auch das Umfeld stimmt, moderne Infrastruktur, man schaue sich nur mal die grossen Bahnhöfe an, moderne Flughäfen usw, grosse Firmen
    wo die Jungen Akademiker Ihre unbezahlten Praktikas machen können und im restlichen Umfeld wird es bildungsmäßig nur bergab geben
  5. #244

    das setzt

    [QUOTE=Herr Höfgen;4739881]
    dennoch:
    es kommt darauf an wo sie studieren! In guten städten oder stadtteilen fidnen sie beinahe keine unterschicht ...

    QUOTE]

    natürlich voraus, dass man sich selber zur OBERSCHICHT zählt !
  6. #245

    Zitat von entreotto Beitrag anzeigen
    Meinten Sie nicht, das Bildungssystem wird immer weiter abgebaut? Im Osten gibt es einen eklatanten Kinderrückgang,
    Komisch. Hier in Sachsen steigen die Kinderzahlen.

    überall werden Schulen geschlossen.
    In den 90er Jahren war das vielleicht mal. Inzwischen werden die Schulen saniert.

    Einen Frauenmangel, wie es sonst nirgendwo in der EU gibt, wird den Trend noch verstärken.
    Nicht alles glauben, was selbsternannte Propheten meist westdeutscher Provenienz a lá Pfeiffer von sich geben. Die Abwanderung von jungen, gut ausgebildeten Frauen aus Provinzen und Randregionen ist übrigens eine bundesweite Erscheinung.

    Es wird ein paar Hochburgen geben,
    weiß nicht Dresden,Leipzig,Potsdam, Chemnitz
    sonst fällt mir gerade nichts ein, wo auch das Umfeld stimmt,
    Darf ich das um einige Beispiele ergänzen: Freiberg (Sa.), Bautzen (Sa.), die Industrieregion westlich von Chemnitz, wo sich im Umfeld der großen Automobilproduzenten VW und BMW inzwischen eine starke Maschinenbaubranche als Zulieferer etabliert hat.

    moderne Infrastruktur, man schaue sich nur mal die grossen Bahnhöfe an, moderne Flughäfen usw, grosse Firmen
    wo die Jungen Akademiker Ihre unbezahlten Praktikas machen können und im restlichen Umfeld wird es bildungsmäßig nur bergab geben
    Auch in der Provinz sind im Zug des wirtschaftlichen Aufschwungs die Kinderzahlen wieder gestiegen,und die Schulen sind in großen Teilen saniert und werden demnächst saniert werden. Was es noch gibt, ist eine Abwanderung von jungen Fachkräften in Regionen, wo die Löhne und Gehälter höher sind.








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