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Sind die Ost-Universitäten zu echten Konkurrenten der West-unis geworden?

Nach der Wende strömten die Studenten zunächst in den Westen, das Renommee der dortigen Universitäten war unbestritten. Inzwischen scheint sich das Blatt gewendet zu haben, auch die Bildungsstätten in den neuen Ländern ziehen immer mehr Studierende an. Sind die Ost-Universitäten nun echte Konkurrenten der West-Unis?
  1. #80

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Wende strömten die Studenten zunächst in den Westen, das Renommee der dortigen Universitäten war unbestritten. Inzwischen scheint sich das Blatt gewendet zu haben, auch die Bildungsstätten in den neuen Ländern ziehen immer mehr Studierende an. Sind die Ost-Universitäten nun echte Konkurrenten der West-Unis?
    Geworden sind sie das höchstens aus westdeutscher Sicht, was verständlich ist. Und dass die Ostdeutschen in den Westen zum Studium STRÖMTEN ist wohl eher ein Scherz als es die Realitäten der letzten 15 Jahre widerspiegelt.

    Und das Renomee der WEST-deutschen Unis ist also unbestritten? Deshalb wohl ließen sich Frau Koch-Mehrin und Herr Baron zu Guttenberg in Heidelberg bzw. Bayreuth zum Doktor promovieren....man lernt wie immer beim SPON nie aus.

    Ein Lesetip:
    Prof Dr. Renate Mayntz, 1997: Die Transformation des Wissenschaftssystems: Ostdeutschland als Sonderfall? In: Wielgohs, Jan/ Helmut Wiesenthal (Hg.), Einheit und Differenz. Die Transformation Ostdeutschlands in vergleichender Perspektive. Berlin: Berliner Debatte Wissenschaftsverlag, S. 68-82

    Jede Uni muss und wird um ihr Renomee kämpfen müssen, egal wo sie ist.
  2. #81

    Sind Ost-Universitäten zu echten Konkurrenten der West-Unis geworden?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Wende strömten die Studenten zunächst in den Westen, das Renommee der dortigen Universitäten war unbestritten. Inzwischen scheint sich das Blatt gewendet zu haben, auch die Bildungsstätten in den neuen Ländern ziehen immer mehr Studierende an. Sind die Ost-Universitäten nun echte Konkurrenten der West-Unis?
    Wo wohnt denn der "sysop" ? In Dummsdorf? Was soll denn das - nach 21 Jahren? Unfrieden stiften? Verletzen? Auf jeden Fall sind offensichtlich nicht soviele Plagiats-Doktor-Titel in Sachsen oder Brandenburg vergeben worden, wie in Bayern.
  3. #82

    ruhig

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Wo wohnt denn der "sysop" ? In Dummsdorf? Was soll denn das - nach 21 Jahren? Unfrieden stiften? Verletzen? Auf jeden Fall sind offensichtlich nicht soviele Plagiats-Doktor-Titel in Sachsen oder Brandenburg vergeben worden, wie in Bayern.
    der meint doch Unis in Polen oder Weißrussland und der Ukraine. Wenn er die FNBL gemeint hätte, hätte er doch die Diktion "Mitteldeutschland" oder vormalige "SBZ" gewählt.
  4. #83

    Sind die Ost-Universitäten zu echten Konkurrenten der West-Unis geworden?

    Zitat von dickebank Beitrag anzeigen
    der meint doch Unis in Polen oder Weißrussland und der Ukraine. Wenn er die FNBL gemeint hätte, hätte er doch die Diktion "Mitteldeutschland" oder vormalige "SBZ" gewählt.
    Nein, das kann nicht sein, wenn es so global ausgedrückt werden sollte , dann kämen z.B. Kubas Unis oder Mittel- und Südamerikas Unis u.s.w.- alle westlich - auch zum Vergleich.
  5. #84

    Es gibt schon Dinge, die inzwischen vergleichbar sind!

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Wo wohnt denn der "sysop" ? In Dummsdorf? Was soll denn das - nach 21 Jahren? Unfrieden stiften? Verletzen? Auf jeden Fall sind offensichtlich nicht soviele Plagiats-Doktor-Titel in Sachsen oder Brandenburg vergeben worden, wie in Bayern.
    Z.B. als wir studierten (im Osten), hatten wir als einen Sitzplatz im Hörsaal und ausreichend viele Experimentierplätze i9n den Labors. Wie ich hörte, hat man das heute auch, aber auf den Stufen oder vor den Hörsaltüren mit der Bildzeitung unter dem Podex. Nun sind wir da doch schon echte Konkurrenten geworden.
  6. #85

    Sind die ost-Universitäten zu echten Konkurrenten der West - Unis geworden?

    Zitat von loetilein Beitrag anzeigen
    achso, sächsisch geht angeblich mal gar nicht, soso, aber schwäbisch, bayrisch und hessisch ist toll, gell?

    Ossis müssen nicht nur die unerträgliche Sprache der Wessis ertragen sondern auch noch deren Dämlichkeit.
    PS:bin übrigens Berliner
    Welche "unerträgliche" Sprache denn? Es gibt keine unerträgliche Sprache, als Akademiker sollten alle das Hochdeutsche beherrschen oder sich zumindest ein bißchen bemühen den Heimatdialekt zurück zu stellen. Jedoch nur, weil man sich sonst nicht richtig verständigen kann. Ich bin Berliner und finde den Berliner Dialekt oder das Brandenburger Platt sprachlich nicht so schön, eher teilweise rührend.
    Überdies, 4 Generationen vor mir kamen meine Vorfahren aus Schleswig - Holstein und so hat mir auch meine Mutter noch das Plattduetsch beigebracht und einzelne Begriffe - Feudel,Frikadellen etc. sind mir vertraut und ich verstehe es auch noch gut. Übrigens, meine Kollegen aus Hugenottenzeit sprechen auch keinen bzw. ganz wenig - Berliner Dialekt, dieser war doch eher die Sprache der Armen zu Zeiten des hochgeschätzten Meister Zille.
    Gemeinsam ist den Deutschen das Hochdeutsche und sonst soll doch jeder so reden " wie ihm der Schnabel gewachsen ist".
    Hauptsache ehrlich und offen.
  7. #86

    "als Akademiker sollten alle das Hochdeutsche beherrschen oder sich zumindest ein bißchen bemühen den Heimatdialekt zurück zu stellen. "

    Warum? Damit es andere leichetr haben? ;-)
  8. #87

    Sind die ost-Universitäten zu echten Konkurrenten der West - Unis geworden?

    Zitat von abby_thur Beitrag anzeigen
    "als Akademiker sollten alle das Hochdeutsche beherrschen oder sich zumindest ein bißchen bemühen den Heimatdialekt zurück zu stellen. "

    Warum? Damit es andere leichetr haben? ;-)

    Selbstverständlich! Das ist das Gebot der Höflichkeit einem (jeden) anderen Menschen gegenüber, sich verständlich auszudrücken.

    Unsere lieben langjährigen bayrischen Freunde übersetzen uns heute noch bestimmte bayrische Ausdrücke, wenn ich sie darum bitte, diese auf "deutsch" zu übersetzen und das Gleiche läuft mit unseren sächsischen Freunden, die haben sogar einmal - ganz niedlich und extra für uns - ein Quiz
    in sächsisch , wir sollten übersetzten - gemacht und das war ganz schön schwierig und wie soll man im Hörsaal einer Universität dem Professor lauschen, wenn der Dialekt spricht?
  9. #88

    Das Pferd vom Schwanz aufzäumen

    Als Dankbarkeit für die vielen Fördermilliarden die als Transferleistungen in den Osten geflossen sind, sollten die Sachsen doch endlich ihren unerträglichen Dialekt ablegen und ihn nicht noch versuchen salonfähig zu machen!
  10. #89

    Zitat von uebelwicht Beitrag anzeigen
    Als Dankbarkeit für die vielen Fördermilliarden die als Transferleistungen in den Osten geflossen sind, sollten die Sachsen doch endlich ihren unerträglichen Dialekt ablegen und ihn nicht noch versuchen salonfähig zu machen!
    Ihnen ist schon klar, dass Sie ohne sächsisch in Teutschland leben würden?


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