Das war zumindest in Bayern nicht ganz so.
In Bayern gelten Waldorfschulen als reine Privatschulen.
Mündliche
Prüfungen beim Abitur wurden zwar wie oben beschrieben abgenommen (aber nur zur Notendurchschnittsverbesserung). Der relevante Lehrer war aber der des staatlichen ortsansässigen Gymnasiums. Schriftliche
Prüfungen wurden natürlich vom Kultusministerium korrigiert.
Auch trug das Abiturzeugnis den Namen des Gymnasiums und nicht der Waldorfschule.
Der Waldorfabschluss an sich ist in Bayern soviel wert wie ein Blatt Toilettenpapier. In Baden-Würtemberg hingegen ist er mit der Mittleren Reife gleichzusetzen.