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Nützt längeres gemeinsames Lernen den Kindern?

Internationale Studien deuten darauf hin: Unsere Schulen trennen Schüler zu früh. In Hamburg wird jetzt von den Bürgern über eine neue Schulform abgestimmt, die dies ändern soll. Doch die Meinungen sind nach wie vor geteilt: Nützt längeres gemeinsames Lernen den Kindern wirklich?
  1. #2780

    Zitat von XelK Beitrag anzeigen
    Sie doch auch nicht. Sie haben vermutlich nicht mal das Abitur, geschweige denn Arbeit. Sie bringen es auf knapp 6 Beiträge täglich allein hier im Spiegel-Forum. Und wenn man diese querliest erkennt man, worum es Ihnen hier geht: Hetzen und Ätzen. Sie mimen hier den hochgebildeten Uni-Absolventen, fabulieren von 'ihrer' Alma Mater, die vermutlich nie die Ihre war, und merken gar nicht, dass die meisten Foristen hier Sie längst durchschaut haben. Sind Sie vielleicht Hartz-4-Empfänger und Ihnen ist langweilig? Dann würde ich Ihnen raten: kümmern Sie sich doch mal um einen 1-Euro-Job. Nur, damit Sie hier nicht weiterhin den Mitforisten auf den Keks gehen müssen.
    ach da sind Sie ja wieder. Sie haben mir schon gefehlt
    Tja, wie kommt er da wohl drauf? Dreimal dürfen Sie raten. Versuchen Sie es mal.
    nöö

    Nicht etwa auch im 3. Reich. Nein, nein, vor denen brauchte und braucht man sich nicht zu fürchten, das waren und sind ja keine 'Linken'.
    das war Teil des Systems, aber nicht Teil der Doktrin. Das hat die SU auch gewußt und sich nach Stalins Tod, jedenfalls offiziell, expressis verbis davon verabschiedet: Gratis, frank und frei im WWW nachzulesen.

    Anerkannt von wem? Von Dr. Josef Goebbels?
    Übrigens: 'das' statt 'daß' wäre in oben zitiertem Satz richtig gewesen.
    na, wieder ein kleiner Versuch, einen Mitforisten als Nazi zu schmähen?

    Auch das trifft eher auf Sie zu denn auf andere hier im Forum.
    tja da frage ich mich, warum Sie sich die Mühe machen, mir zu antworten...
  2. #2781

    Förderung

    Zitat von AndersSehend Beitrag anzeigen
    es ist doch völlig unerheblich, ob in einem gegliederten schulsystem oder in der sogenannten einheitsschule nicht individuell gefördert wird, keine förderung ist und bleibt keine förderung im hinblick auf aus welchen gründen auch immer leistungsschwächere und leistungsstärkere kinder.

    erheblich jedoch ist, wenn man denn eine möglichst individuelle förderung will, wie diese gestaltet wird, eben und gerade auch unter berücksichtigung der endlichen ressourcen und physikalischen beschränkungen in jeglicher hinsicht.
    In der Tat sind Schulstrukturdiskussionen eher akademischer Natur. Sie kosten, dienen als Steckenpferd für sog. Experten, der Nutzen wird aber im Hinblick auf den Bildungserfolg regelmäßig nicht nachgewiesen.

    Zum Thema Fördern könnte man an der Schule ein wenig von der Wirtschaft lernen: Es sollte jeder genau die Tätigkeiten machen, für die er die Kompetenz hat und für die er da ist.
    Das heißt konkret, daß die Lehrer überall da entlastet werden müssen wo ihre Tätigkeit nichts mit dem Lehren selbst zu tun hat. Warum nicht Sekretariatstätigkeiten den Sekretariaten überlassen z.B. Schülerlisten, Klassenpläne und was weiß ich müsste der Lehrer nicht selbst tun.
    Die Lehrmittelfreiheit verhindert den Austausch von Arbeitsmaterialien, die sich auf spezielle Lehrmittel beziehen. Hier ist insgesamt noch eine Menge Luft im System.

    Für die Schüler heißt das genauso sich auf das Lernen selbst zu konzentrieren: Nicht das ewige Abschreiben ganzer Tafelbilder. Da könnte es vorgefertigte Paper geben.
    Kontrolle von (vergessenen) Hausaufgaben, fehlende Disziplin und andere Fehlzeiten hindern am eigentlichen Lernen.
    Für die schnelleren Kinder könnten vorgefertigte Arbeitsblätter ausliegen mit entsprechender Selbstkontrolle.
    Aber die Bildungsfachleute sind ja mit Strukturreformen beschäftigt...

    Ein zusätzliches Problem, daß eigentlich auch mehr organisatorische Gründe hat ist die fehlende Leistungseinschätzung aufgrund fehlender Offenheit. Zentrale Vergleichbarkeit ist meiner Meinung nach Voraussetzung für Förderung, weil nur darüber der wirkliche Bedarf ermittelt werden kann.
  3. #2782

    Wir schlagen uns hier die Köppe ein - dabei scheitern Schulreformen in Deutschland an viel profaneren Dingen...
  4. #2783

    Zitat von XelK Beitrag anzeigen
    Zitat von Piri
    Sehen Sie sich und Ihre bildungs- sowie manierenbefreite Gesprächskultur eigentlich als prototypisch für das von Ihnen via .....
    Der Herr über die Postings ist der sysop, Verehrtester. Von Ihnen lasse ich mir nichts vorschreiben.
  5. #2784

    Zitat von XelK Beitrag anzeigen
    So, wie der Hai alle andersdenkenden Mitforisten als Linke, bzw. als Kommunisten diffamiert? Ist das vielleicht besser?
    na da haben Sie ja noch eine Aufgabe.
  6. #2785

    Zitat von freed&democ Beitrag anzeigen
    Quatsch oder Propaganda!
    Die Primarschule sollte bis einschl. 6. Schuljahr gehen. Eine Verkürzung der Schulpflicht auf 6 Jahre war entgegen anderslautender Meldungen auch von den Grünen NICHT geplant.
    Die Gymnasien sollten in corpore und in contente(?) bleiben.

    Ihre Aussage ist aber ein gutes Beispiel dafür, wie Schills, sorry, ähh Scheuerls Kampagne geführt wurde.
    Wer mistverstehen will, tut es so gut er kann.

    Selbstverständlich kommt das Gymnasium, gerade mit einem bestimmten Profil, zwischen der Streichung von einem Jahr oben und zwei Jahren unten in Schwierigkeiten. Das mag Kollateralschaden sein, vielleicht aber auch Absicht. Und der nächste Schritt ist dan die Frage nach den Vorteilen des Gymnasiums gegenüber der Stadtteilschule, die den begehrten Schein langsamer ausstellt.

    Den Freunden des Gymnasiums geht es offensichtlich nicht nur um den Schein am Ende, sondern auch um Bildung ihrer Kinder.
  7. #2786

    Zitat von AndersSehend Beitrag anzeigen
    es ist doch völlig unerheblich, ob in einem gegliederten schulsystem oder in der sogenannten einheitsschule nicht individuell gefördert wird, keine förderung ist und bleibt keine förderung im hinblick auf aus welchen gründen auch immer leistungsschwächere und leistungsstärkere kinder.
    Ein Säugling hält sich naturgemäß für den Mittelpunkt der Welt.
    Sechs Jahre später kann es für ein Kind die allerbeste "individuelle Förderung" sein, NICHT individuell gefördert zu werden, sondern zu lernen: In meiner Klasse befinde ich mich in einem Kreis von Mitmenschen, ich bin NICHT der Mittelpunkt der Welt, ich muß mich ÄUSSEREN Repressionen unterwerfen (vom Stillsitzen bis zum Erlernen des Alphabetes und des Einmaleins), diese äußeren Gebote sind WICHTIGER als meine inneren Gebote (der Wunsch nach sofortiger Bedürfnisbefriedigung, der Wunsch, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen).
  8. #2787

    Zitat von bodenseekoenig Beitrag anzeigen
    Was den Gymnasiasten angeht: Mag sein, dass er in der Zeit, in der er sein Wissen vertieft, indem er es einem langsameren Kind nochmals erklärt, schon wieder etwas anderes hätte lernen können, um es dann auch gleich wieder zu vergessen, nachdem er es in der Schulaufgabe ausgekotzt hat.
    Wenn der stärkere Schüler sein Wissen gleich nach der Aufgabe wieder vergessen hat, kann er dem langsameren Kind dieses Wissen ja gar nicht mehr beibringen - da hakt Ihre Theorie irgendwie...

    Wir sprechen hier nicht von "hat den Stoff der letzten Woche nicht verstanden", wir sprechen vom Unterschied "beherrscht den Zahlenraum von 1 bis 50 - kann Bruchrechnung". Soll jetzt das Kind, das Bruchrechnung beherrscht, mit dem anderen noch mal das kleine Einmaleins üben? Um das zu verfestigen?


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