Forum: Uni + Bildung
Mathematik - wie wichtig ist Kopfrechnen?
Ehemals eine Säule des Mathematik-Unterrrichts an Schulen, heute leicht ins Gerede gekommen: Kopfrechnen halten manche Befürworter des Taschenrechner-Gebrauchs
für verzichtbar im Unterrricht. Aber wie verzichtbar sind solche Fertigkeiten im Alltagsleben? Überhaupt: Wie wichtig ist Kopfrechnen für die Mathematik?
- #1530 02.12.2011 16:48 von
Vermutlich handelt es sich um die Auftragsarbeit eines Microsoft-Konkurenten (gibt's sowas?) oder die Racheaktion eines Ex-Mitarbeiters, der denen die erfolgreiche Verbreitung lernunterstützender Software neidet. Es wird nicht lange dauern, bis eine ebenso fragwürdige „Studie“ nachgeschoben wird, die „nachweist“, dass E-Learning nicht funktioniert.
- #1531 02.12.2011 16:59 von
- #1532 02.12.2011 18:38 von
Immerhin! Passen Sie gut auf sich auf ...
Der Witz ist doch der, daß ich lediglich zwei oder drei Male die DDR apostrophiert habe und sie in hundert anderen Beiträgen nicht apostrophiere. Was juckt mich denn Friede Springer? So what bzw. q.e.d.!
Sie halten sich einmal nicht an die Regel der selbsternannten Sprachpolizei - hier in aufklärerischer Absicht - und dann können Sie sehen, was passiert.
Wir könn(t)en hier in diesem wunderbaren Forum dann eventuell den Begriff suchen und klären, was sich hinter der Zeichenkette (Wort] verbirgt - woanders sind Sie mit dieser Nummer aber vielleicht schon lange draußen.
Großlandschaft zw. dem sächsisch-böhm. Gebirgswall, Franken- und Thüringer Wald im SW, dem Fläming und Harz im N ...
(Brockhaus, 2003, Seite 595, Eintrag "Mitteldeutschland" - do you remember?)
Viel besser in das Bildungsforum paßt die Zeichenkette der sogenannten Selektion.
Wer - welche Interessengruppe, welche Person - hat unserem drei- (eigentlich vier-)gliedrigen Schulsystem und der darin enthaltenen Diffenzierung nach Leistung und kognitiver Begabung einen Schnurrbart übergemalt?
(Falls denn die Frage jetzt nicht zu Eva-blond sein sollte ...) - #1533 02.12.2011 18:43 von
Derrida ist freilich der wichtigste (im Sinne von einflußreichste) Denker überhaupt, denn wer sich mit Dekonstruktion noch nicht auseinandergesetzt hat, der hat keine Ahnung, wie heute an den geistes- und sozialwissenschaftlichen Universitäten geforscht wird.
Ein Beispiel habe ich gestern im Nachbarthemenstrang ("Braucht der Bund mehr Kompetenz ..." # 192) demonstriert mit einem Auszug einer Arbeit der Humboldt-Universität.
Forschungs-Ergebnisse der Universiäten beeinflussen in nicht geringem Maße die Agenden von supranationalen Organisationen wie den NGOs, aber auch UNO, die EU und die Programme politischer Parteien, ob es da nun um "Integration" geht oder "Gendermainstreaming" oder was auch immer.
Die Worte, die Baudrillard verwendet, sind durchaus verzichtbar, es geht um Begriffe, small is beautiful versus eine Art von "Weltstaat", persönlich halte ich das Wort "Inklusion" für besonders als Einstieg geeignet, um den Konflikt zwischen Globalisierung und Bewahrung unserer Souveränität und Demokratie zu beschreiben.
Der war richtig gut!!
Das macht doch die Diskussion mit Ihnen so wertvoll: Sie scheinen zur erdrückenden Minderheit derer gehören, die unseren Regierungen in Straßburg,Brüssel und Berlin immer noch zu trauen scheinen. - #1534 02.12.2011 18:45 von
E-Learning wird überschätzt.
Selbst in Informatik lernen die Schüler weitaus mehr, wenn sie manche der betrachteten Verfahren nachspielen (z.B. durch Rollenspiele).
Gerade in Bereichen, in denen Nebenläufigkeiten vorkommen, sind solche Rollenspiele eine Offenbarung für die Schüler. Solch eine Unterrichtserfahrung vergisst man als Schüler nicht. Und das ist das, was man als Lehrer erreichen möchte: den Horizont der Schüler erweitern, denn auf den ersten Blick einfache Zusammenhänge sind oftmals hochkomplex.
Nicht umsonst arbeiten tausende Forscher weltweit an Verbesserungen in Bereichen, die in einem Fachbuch für Erstsemester auf einer einzigen Seite dargestellt werden.
Da als Schüler einen kleinen Einblick zu gewinnen, das geht garantiert nicht mit E-Learning. - #1535 02.12.2011 19:03 von
Solch ein Satz ist der Grund dafuer, dass ich es vorziehe, englische Texte zu lesen...! Koennen Sie nochmal, speziell fuer mich, in dumbed-down language (Sie kennen die Powerpoint rules: 3 x 3 (words x lines)) zusammenfassen, was genau der Inhalt dieses Satzes ist? Ich habe die Schnur irgendwo inmitten der Relativsaetze verloren...!
- #1536 02.12.2011 19:17 von
Teil I
Ich verwende Zeichenketten (Wörter), die negativ besetzt sind. Begriffe - die Inhalte hinter den Wörtern - sind etwas anderes.
Ganz genau so verstehe ich die freie und soziale Marktwirtschaft: ein "negatives" Einschreiten.
Der ist gebrechlich oder krank, der ist vom Hungertod bedroht, der hat keine Unterkunft, kann sich nicht bekleiden ...
In Skandinavien gibt es sehr großen Unfrieden in manchen Städten zwischen sehr unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.
Japan lassen wir mal lieber, sonst kommen Sie schon wieder in die Gegend von Betrachtungen, die ich mal als ethnozentristisch bezeichnen möchte, in Deutschland leben wir jedenfalls in einer bunten Republik,
Im Sozialismus soll es für alle das gleiche geben, in der sozialen Marktwirtschaft gibt es begrenzte Transfers.
Nach welchem mathematischen Schlüssel wollen Sie die angeblichen "Ungerechtigkeiten" denn bewerten, nach welchem Schlüssel möchten Sie wen genau besteuern um wem genau das Geld zu geben?
Was hat die Allgemeinheit davon, wenn jemand eine riesengroße Schnaps- oder Zigarettenfabrik betreibt? Was hat die Allgemeinheit davon, wenn jemand durch ein oder zwei alberne Schlager zum Millionär wird und andere als tüchtige Ingenieure die an sinnvollen Produkten arbeiten, nur ein recht mageres Salär enthalten? - #1537 02.12.2011 19:20 von
Teil II
Nur Konkurrenz ist diversity, "Vielfalt".
Alles Wortzauber pur: M.E. sollte Deutschland zurückkehren zur freien sozialen Marktwirtschaft, basierend auf dem Leistungsprinzip UND dem Prinzip des sozialen (und nicht sozialistischen) Ausgleiches.
Das ist doch ein gutes Beispiel: Diese Zusammenarbeit zwischen dem Markt und dem Kapital und dem sozialistischen Staat paßt mir von hinten bis vorne nicht. Da kommen wir ganz schnell zu den angeblichen "Alternativlosigkeiten", siehe auch die Subventionen von Banken durch den Steuerzahler statt Bankerott.
Aus libertärer Sicht sind das alles ganz gravierende Fehler des Systems und "Kapitalismus" ist es natürlich ganz und gar nicht, eine sehr merkwürdige Vereinigung von Links und Großkapital. - #1538 02.12.2011 21:02 von
Steht "Links" nicht immer noch für Sozialismus und Kommunismus?
Wie kommen Sie dann auf die Idee, es handelt sich bei dieser liederlichen Vereinigung um eine der linken mit dem großkapital?
Sie täuschen sich, mein Lieber,- vertauschen Sie einfach die Vorzeichen und Sie leigen richtig!
Schließlich sind wir hier im Mathe- thread!;)
Gute nacht! - #1539 02.12.2011 21:22 von
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