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Mathematik - wie wichtig ist Kopfrechnen?

Ehemals eine Säule des Mathematik-Unterrrichts an Schulen, heute leicht ins Gerede gekommen: Kopfrechnen halten manche Befürworter des Taschenrechner-Gebrauchs
für verzichtbar im Unterrricht. Aber wie verzichtbar sind solche Fertigkeiten im Alltagsleben? Überhaupt: Wie wichtig ist Kopfrechnen für die Mathematik?
  1. #1020

    Zitat von jasyd Beitrag anzeigen
    Zeigen Sie mir ein perfektes Dreieck, das von der Natur geschaffen wurde.
    Sicher, sicher, nie entdeckt, Sie haben recht!

    Aber sind wir, wenn wir als Mann, ob beruflich, ob im Steckenpferd, der Mathematik frönen, nicht viel eher auf der rastlosen Suche nach dem perfekten Sinus und dem perfekten Kosinus?
  2. #1021

    Zitat von Peter-Freimann Beitrag anzeigen
    Sicher, sicher, nie entdeckt, Sie haben recht!

    Aber sind wir, wenn wir als Mann, ob beruflich, ob im Steckenpferd, der Mathematik frönen, nicht viel eher auf der rastlosen Suche nach dem perfekten Sinus und dem perfekten Kosinus?
    Wären Sie aber Wellenreiter, könnten Sie auf die perfekte WELLE warten, nach ihr suchen, für sie sterben?;)))
    Als MANN selbstverständlich......
  3. #1022

    Zitat von Peter-Freimann Beitrag anzeigen
    Aber sind wir ... nicht viel eher auf der rastlosen Suche nach dem perfekten Sinus und dem perfekten Kosinus?
    Da beide oft in Kombination mit einem perfekten Dreieck auftreten, sehe ich da keinen Widerspruch zu Ihrem Vorredner.
  4. #1023

    Zitat von Peter-Freimann Beitrag anzeigen
    Sicher, sicher, nie entdeckt, Sie haben recht!

    Aber sind wir, wenn wir als Mann, ob beruflich, ob im Steckenpferd, der Mathematik frönen, nicht viel eher auf der rastlosen Suche nach dem perfekten Sinus und dem perfekten Kosinus?
    Nein, ein "Hardcore-Mathematiker" sucht nicht nach einem perfekten Sinus oder Cosinus. Das sind für ihn ganz schnöde Taylorreihen. Für einen Mathematiker ist es völlig wurst, ob ein Naturwissenschaftler seine Forschungsergebnisse dazu verwendet, um die Natur zu beschreiben, oder ob der Dorfpfarrer die Ergebnisse benutzt, um die Existenz Gottes zu beweisen.
  5. #1024

    Gleichnisse

    Zitat von jasyd Beitrag anzeigen
    Zeigen Sie mir ein perfektes Dreieck, das von der Natur geschaffen wurde.
    Sind wir nicht alle irgendwie Höhlenbewohner? :-)
  6. #1025

    Natur und Geist - Ding und Idee

    Zitat von leonardo-contra-pisa Beitrag anzeigen
    Sind wir nicht alle irgendwie Höhlenbewohner? :-)
    Die Höhlenbewohner leiten aus den Schatten natürlicher Dinge Mathematik ab.
    Das "natürliche Dreieck" - also das irdische Dreieck - hat eine Innenwinkelsumme von mehr als 180°.
  7. #1026

    Tendenziös?

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Für einen Mathematiker ist es völlig wurst, ob ein Naturwissenschaftler seine Forschungsergebnisse dazu verwendet, um die Natur zu beschreiben, oder ob der Dorfpfarrer die Ergebnisse benutzt, um die Existenz Gottes zu beweisen.
    Was meinen Sie (echtes Interesse):
    Ist es eher dem Naturwissenschaftler bewusst, dass er als Subjekt beschreibt und seine Geschichte in seine Antwort einfließt und er Natur gar nicht be-greifen kann, weil seine "Hände" zu klein sind?
    Oder weiß der Dorfpfarrer eher um die unendliche Kluft zwischen "Zeigefinger" (Symbol bzw. Modell) und "Objekt" des Zeigens?
  8. #1027

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Nein, ein "Hardcore-Mathematiker" sucht nicht nach einem perfekten Sinus oder Cosinus. Das sind für ihn ganz schnöde Taylorreihen. Für einen Mathematiker ist es völlig wurst, ob ein Naturwissenschaftler seine Forschungsergebnisse dazu verwendet, um die Natur zu beschreiben, oder ob der Dorfpfarrer die Ergebnisse benutzt, um die Existenz Gottes zu beweisen.
    Einige Ursachen des Elends des Kopfrechnens werden hier im Thread vorgeführt.

    Der gemeine Mathelehrer wäre in seiner Mehrzahl lieber Mathematiker geworden. Da es dafür nicht ganz gereicht hat, wird hier im Thread so getan als ob, und Kopfrechnen (Threadthema) mal eben mit Taylorreihen, Infinitesimalmathematik und Relativtheorie verwechselt (und das Matehelehrern!)

    Im Thread so tun als ob ist völlig okay, irgendwo muss man halt tagträumen und "verwirklichen", was man im realen Leben nicht geschafft hat.;-)

    Nur leider leider wird dieselbe Show nicht selten auch vor den Schülern abgezogen:

    Unterrichtsziel: Keiner versteht etwas, nur der ex cathedra Vortragende.

    Ergo: Wer ist der Größte Anzunehmende Mathematiker?

    q.e.d.

    Dass die Schüler da kaum noch Kopfrechnen lernen:

    Ist denn Kopfrechnen heute noch wichtig?
    Gibt doch TR.
  9. #1028

    Zustimmung!

    Zitat von jasyd Beitrag anzeigen
    Die Natur rechnet nicht, sondern nur der Mensch rechnet. Man könnte das Rechnen (Mathematik) mit Vorbehalten zu den Geisteswissenschaften zählen, aber wenn es unbedingt eine eigenständige Wissenschaft sein muss, dann wäre es eine Strukturwissenschaft.
    Insbesondere Höhlenbewohner identifizieren das Feuer mit der Sonne.
  10. #1029

    Stimmt:

    Zitat von Argosch Beitrag anzeigen
    ... vermutlich sind Sie zu unbedarft in Mathe und noch im Kopfrechnen?
    In der höheren Baumschule kamen wir nicht hinaus über die wohl nicht allzu tiefschürfende Erkenntnis:
    "2 Äpfel plus 3 Birnen plus 5 Pflaumen ergibt Obst.

    Erst sehr viel später dämmerte mir, daß 2, 3 und 5 Primzahlen sind und daß (-> Primzahlsatz) gilt:
    π(x)~ x/ln(x),
    was mit sog. "elementaren Mitteln" erst 1949 von Atle Selberg und Paul Erdős (bzw. Erdős Pál) bewiesen werden konnte.

    PS: Ein total unbedarftes *g*
    PPS: Ich bin geneigt, Ihr Pseudonym ohne die beiden ersten Buchstaben zu zitieren ...








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