Sagen wir es so: Wenn Schüler Lehrer maximal als gleichberechtigt, im Regelfall aber als unterlegen betrachten, wird sich an unserer Schulsituation nichts ändern. Ich habe es selbst von 91-94 erlebt, wie sich die Lehrer gegen einen Haufen von 15jährigen nicht durchsetzen konnten, während die alles gemacht haben, nur nicht dem Unterricht zu folgen. Lehrer sind heutzutage keine anerkannte Autorität mehr und im Zweifelsfal stehen die Eltern auf Seiten der Schüler und die Lehrer mit dem Rücken an der Wand (wartend auf den Erschießungsbefehl).
Vllt. wäre ein erster winziger Schritt, dass die Schüler Lehrer nicht mehr mit dem Vornamen anreden.
Ansonsten empfehle ich das finnische (vulgo: DDR-) Modell. Denn ich will aus der Schule zwar gebildete Schüler entlassen, aber keine gedrillten Soldaten in Zivil.


