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Was ist dran am Mythos der US-Nobel-Unis?

Der Börsenboom machte Harvard steinreich - jetzt reißt die Finanzkrise Amerikas Vorzeige-Uni ins Desaster. Die Verluste summieren sich auf bis zu 16 Milliarden Dollar, Kritik wird laut: Was ist noch dran am Mythos der US-Nobel-Unis?

Der Artikel zum Thema:
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...596739,00.html
  1. #1

    Interessant, dass der Spiegel auch nach all den Finanzthemen der letzten Monate immer noch nicht weiß, was eine Investmentbank ist und was sie tut. Klassisches Investmentbanking hat NICHTS mit dem Einnehmen (riskanter) Positionen zu tun. Investmentbanking ist Corporate Finance und das macht Harvard mit Sicherheit nicht.
  2. #2

    Spitzenuniversitäten werden demnächst von "Bild " gekürt

    Das Ranking, das Harvard an die erste Stelle befördert hat, stammt von der "Times". Na ja, englische Zeitung, und Cambridge University (UK) folgt unter ferner liefen. Da wird dann wenigstens was Wahres dran sein, dass amerikanische Universitäten im Schnitt besser sind als englische. Aber sonst? Die deutsche Illustrierte "Stern" hat mal ein Ranking für deutsche Universitäten herausgebracht. Vielleicht wagt sich demnächst die "Bild"-Zeitung auch an so was. Auf jeden Fall hat Harvard vor allem law und economics zu bieten. Sind das überhaupt Wissenschaften? Das wurde nicht nur hier im den Spon-Foren öfter angezweifelt. Immerhin sind diese beiden Wissenschaften doch recht abhängig vom Land, in dem sie gelehrt werden. In Technik und Naturwissenschaften ist das MIT jedenfalls besser als sein Boston-Cambridge Konkurrent, Harvard, a few miles away. Und jetzt hat Harvard nicht einmal mehr Geld zu bieten, diese Geldwissenschaftler.
  3. #3

    alles blenderei!!

    ich stehe diesen teuren unis sehr sehr skeptisch gegenüber. kennt jemand die durchfallquoten der us unis? ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wenn ein jahr manchmal um die 50000us$ kostet, dass die uni hart bei potenziellen "durchfallern"durchgreift und nicht auch mal ganz gerne ein auge zudrückt. es gab doch vor jahren ein skandal bei den uni sportler die noten "geschenkt" bekommen haben. also für mich sind die staatlichen unis die einzigen wo es nicht auf den namen und aufs geld ankommt. ich habe mal 1/2 in mexiko studiert und da war es genau so. die prüfungen waren so schwer aber irgendwie bin ich nie durchgefallen aber habe halt auch 15.000us$ bezahlt...
  4. #4

    In Harvard gibt es - wie an nahezu allen amerikanischen Hochschulen - nahezu keine Durchfaller. Wer einen Kurs beginnt, beendet diesen normalerweise auch (im Sinne von Bestehen), gibt es nachhaltig Probleme, kann man normalerweise ohne Zeitverlust das Studienfach wechseln.
    Und das ist auch gut so, mir tun die Hundertausende deutsche Studienabbrecher, die danach vielfach vor dem Nichts stehen, leid.
  5. #5

    Zitat von carlosowas Beitrag anzeigen
    Das Ranking, das Harvard an die erste Stelle befördert hat, stammt von der "Times". Na ja, englische Zeitung, und Cambridge University (UK) folgt unter ferner liefen. Da wird dann wenigstens was Wahres dran sein, dass amerikanische Universitäten im Schnitt besser sind als englische. Aber sonst? Die deutsche Illustrierte "Stern" hat .....
    Das MIT ist in economics übrigens nicht schlechter als Harvard. Beide werden eigentlich immer zu den Top5 Departments in econ gezählt, lange Zeit galt das MIT sogar als besser.
  6. #6

    Zitat von kro Beitrag anzeigen
    In Harvard gibt es - wie an nahezu allen amerikanischen Hochschulen - nahezu keine Durchfaller. Wer einen Kurs beginnt, beendet diesen normalerweise auch (im Sinne von Bestehen), gibt es nachhaltig Probleme, kann man normalerweise ohne Zeitverlust das Studienfach wechseln.
    Und das ist auch gut so, mir tun die Hundertausende deutsche Studienabbrecher, die danach vielfach vor dem Nichts stehen, leid.
    aber das ist doch nicht der sinn vom studieren? wenn man leistung bringt dann schafft man den kurse wenn nicht dann halt nicht. vor dem nichts? 2-3 kann man doch ohne probleme wechsel um den richtigen studiengang zu finden. also ich war in mex an einer sehr guten uni und für mich kommt es dort und wohl auch in den usa nur darauf an, dass man bezahlt und vielleicht auf den namen an aber sonst kann man von der uni einfach nicht von elite sprechen!
  7. #7

    Zitat von wissuz Beitrag anzeigen
    aber das ist doch nicht der sinn vom studieren? wenn man leistung bringt dann schafft man den kurse wenn nicht dann halt nicht. vor dem nichts? 2-3 kann man doch ohne probleme wechsel um den richtigen studiengang zu finden. also ich war in mex an einer sehr guten uni und für mich kommt es dort und wohl auch in den usa nur darauf an, dass man bezahlt und vielleicht auf den namen an aber sonst kann man von der uni einfach nicht von elite sprechen!
    Die Elitedefinition überlasse ich Ihnen, aber man kann auch problemlos durch Noten differentieren, man muss die Leute nicht gleich rausschmeißen. Auch das passiert in den USA nicht, aber wenigstens stehen die Leute nicht auf der Strasse, wenn es ihnen etwas an Intelligenz und Fleiß mangelt. In Deutschland gibt es da schön derbe Schicksale, derer sich aber leider nie jemand annimmt.
  8. #8

    Zitat von wissuz Beitrag anzeigen
    ich stehe diesen teuren unis sehr sehr skeptisch gegenüber. kennt jemand die durchfallquoten der us unis? ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wenn ein jahr manchmal um die 50000us$ kostet, dass die uni hart bei potenziellen "durchfallern"durchgreift und nicht auch mal ganz gerne ein auge zudrückt. es gab doch vor jahren ein skandal bei den uni sportler die noten "geschenkt" bekommen haben. also für mich sind die staatlichen unis die einzigen wo es nicht auf den namen und aufs geld ankommt. ich habe mal 1/2 in mexiko studiert und da war es genau so. die prüfungen waren so schwer aber irgendwie bin ich nie durchgefallen aber habe halt auch 15.000us$ bezahlt...
    Das haben Sie clever erkannt !So ist es auch.

    Ich hatte meinen Sohn in Südafika auf einer Privatschule.
    Er sagte nach 2 Tagen,was die hier in Klasse 8 an Stoff haben,daß hatte ich in Deutschland schon im 4.Schuljahr !

    Und die sogenannten Aufnahmeprüfungen sind nur reine Show !

    Dto. auch die Abschlussprüfungen !
    Wichtig ist,daß die Kohle kommt-jeden Monat!

    Im Hochglanzprospekt der Schule stand auf Seite eins:

    " We are not a profit company "
  9. #9

    Besser ein wenig mehr recherchieren

    Zitat von kro Beitrag anzeigen
    Interessant, dass der Spiegel auch nach all den Finanzthemen der letzten Monate immer noch nicht weiß, was eine Investmentbank ist und was sie tut. Klassisches Investmentbanking hat NICHTS mit dem Einnehmen (riskanter) Positionen zu tun. Investmentbanking ist Corporate Finance und das macht Harvard mit Sicherheit nicht.
    Ja das stimmt, das journalistische Niveau ist manchmal etwas gering auf SPON. Die Autoren verbreiten gerne Halbwissen, ohne sich die Muehe zu machen richtig zu recherchieren. Das ist sehr bedauerlich da SPON als Meinungsmultiplikator diese teilweise falschen Ansichten dann weiter verbreitet.
    Man sollte nicht der Zuspitzung wegen Schlagworte verwenden von denen man nicht weiss was sie bedeuten.

    Also nochmal:
    Investmentbanking bedeutet Geld am Kapitalmarkt fuer Unternehmenskunden besorgen, z.B. via Bond Issuance oder IPO. Ich sehe nicht dass Harvard in solche Geschaefte verwickelt waere.
    Was Spiegel hier eigentlich meint, ist Asset Management, also die Verwaltung von Vermoegenswerten.








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