Forum


 

Gymnasiumsstress - Diebstahl der Kindheit?

40-Stunden-Woche? Viele Gymnasiasten wären schon über 50 Stunden froh. Überstürzt und miserabel vorbereitet haben die meisten Bundesländer die Schulzeit bis zum Abitur auf zwölf Jahre verkürzt. Stiehlt die Schule den Schülern die Kindheit?
  1. #2950

    Vollkommen richtig Abi zu verkürzen

    Ich hatte das Vergnügen, ABI-Ausbildung zu genießen. Die meisten meiner Kollegen, die sitzen geblieben waren, taten das in der 11 Klasse. Wieso? Weil diese Klassen weder zu der ABI-Note zählen, noch zu Realschulreife. Sitzenbleiben aus Langeweile sozusagen. Ich bin dafür, dass wir diese blöden ABI-Jahre abschaffen. Hochschulabsolventen mit 26-30 in den Berif zu entlassen, anstatt mit 22-23, wie in den anderen Ländern können wir uns nicht leisten.
    Und übrigens, so richtig überfordert war keiner von uns. Wenns richtig gemacht wird, macht Lernen auch Spaß und wird nicht als Arbeit empfunden. Das war bei mir zumindest so.
  2. #2951

    Zitat von namlob Beitrag anzeigen
    Das könnte allenfalls für soche Personen gelten, die auf dem Gymnasium nichts verloren haben. Den zahlreichen unterforderten Schülern macht das nichts aus.
    Unterforderung hat nichts mit Vokabeln pauken zu tun.
    Mein eigener Sohn kam aus der absoluten Unterforderung an der Grundschule ans Gym: Wo er goldrichtig ist.
    Aber, nachdem man ihn an der Grundschule geparkt hatte (der kann ja eh alles), war der Schock am Gym dann groß.

    Größtes Problem: Erste betroffene Jahrgangsstufe, die Fremdsprachen, doppeltes Pensum.
    Da hat dann Vorteile, wer vorher schon viel üben mußte, um den Baum hoch zu kommen.

    Gewisse Kalbiber bekommt man nur an die Vokabeln, wenn man entsprechend hohe Anforderungen stellt. Und damit meine ich NICHT auswendig lernen und nachplappern.
  3. #2952

    Ich habe auch in Sachsen Abitur gemacht und hatte genügend Zeit früh Sport und Freunde.








TOP



TOP