Noch immer spielen in vielen Bundesländern die Herkunft und die Elterhäuser der Schüler eine größere Rolle beim schulischen Fortkommen als die individuelle Begabung. Dies zu ändern ist das Ziel der Bildungspolitik, doch über die Vorgehensweise wird häufig gestritten. Manche wollen auch gar nichts ändern. Wie ungerecht ist unser Schulsystem wirklich?
Was soll das diese ironische Entgegnung zu meiner sachlichen Kritik ?
Sie haben übrigens schon wieder Begrifflichkeiten verwechselt:
">" ist kein Boolescher Operator sondern ein relationaler Operator
Ob Ihre Vorstellungen der Wirklichkeit entsprechen, ist eher zweifelhaft.
Nebenbei:
Nein, da gibt es nichts zu entschuldigen: Das ist eine (von mehreren) unabdingbaren Voraussetzungen für guten Unterricht.
Bei aller Bescheidenheit und eingedenk der alten lateinischen Weisheit "laus proprius sordidus est", ich habe die nötige Portion von all dem.
Sie missverstehen die Rolle des (Fach-)Lehrers (m/w) immer noch:
Man wird nicht Lehrer, um wie Mutter Teresa zu handeln. Wer in die Schule geht, tut dies zuallererst, um einen Beruf auszuüben, der seine/n Mann/Frau ernährt.
Danach können verschiedene Motive zur Berufswahl führen. Eines (und das ist gewiss nicht das Schlechteste) ist die Liebe zu bestimmten Fächern, die man unterrichten möchte.
Ein verantwortungsbewusster Lehrer (m/w) wird sich auch außerhalb des Unterrichts in gewissen Grenzen um "seine" "Kids" kümmern. Aber er wird i.a. nicht "unser Lehrer Dr. Specht"!
Und irgendwo ist Schluss. Da muss man auf sich selbst aufpassen, um nicht den "burn-out" zu bekommen. Und man muss verstehen, dass die Ungerechtigkeiten dieses Systems sich nicht im Klassenzimmer lösen lassen.
Ich weiß nicht, warum Ihr beide Euch hier so munter im Wechsel produziert; seid Ihr ein und dieselbe Person? - Zur Sache: ich schrieb den Ausdruck "Schulniveau", weil der Forist dieses Vokabel selber auf sich anwendete.
Und nun ein neuer Streit um Begriffe und Bezeichnungen für die Klassenstufen zum Abitur und um Demokratien? Lasst nur den Gerechtigkeitsbegriff nicht ganz außer acht. Um den geht es nämlich in diesem Thema.
Weil wir gerne diskutieren. Im Übrigen:
Ich kann mich nicht erinnern, Ihnen das Du angeboten zu haben. Bitte halten Sie die Regeln der gepflegten Konversation ein.
Nein. Der Forist dickebank unterrichtet an einer Gesamtschule in NRW und ich an einem Gymnasium.
jetzt meinen Sie mich.
Und dazu stehe ich auch.
Nein, der Forist dickebank wollte womöglich zum Ausdruck bringen, dass "Schul-"Niveau nicht identisch mit "Gymnasial-"Niveau ist.
Das kann man so sehen.
Es ist nebenbei eine Ungerechtigkeit (auch und gerade) des NRW-Schulsystems, dass das Fach-Niveau an den verschiedenen Schulformen, die zum Abitur führen, i.a. im Durchschnitt nicht gleich ist - auch nicht in der letzten Jahrgangsstufe.
Genosse berg_neu zielt auf seine Erfahrungen ab, in den die Wirtschaftsbetriebe vergesellschaftet waren. Das daraus resultierende Arbeitsleben war eher von der Teilhabe am Kollektiv als von betriebswirtschaftlichen Vorgaben geprägt. Das hatte auch Auswirkungen auf den schulischen Alltag. Die Gerechtigkeit dieses Schulsystemes gegenüber burgeoisen Kindern muss jedoch stark in Frage gestellt werden.