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Deutschland, ein Schul-Chaos-Land?

Neue Lehrpläne, neue Schulbücher, neue Anforderungen: Jedes Jahr ziehen Zehntausende Schüler um in ein anderes Bundesland - und müssen ausbaden, dass schulpolitisch jeder Bildungsminister macht, was er will. Die Kinder und Jugendlichen leiden unter dem Durcheinander, ihre Eltern ebenso. Deutschland, ein Schul-Chaos-Land?
  1. #1

    Quatsch mit Soße

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neue Lehrpläne, neue Schulbücher, neue Anforderungen: Jedes Jahr ziehen Zehntausende Schüler um in ein anderes Bundesland - und müssen ausbaden, dass schulpolitisch jeder Bildungsminister macht, was er will. Die Kinder und Jugendlichen leiden unter dem Durcheinander, ihre Eltern ebenso. Deutschland, ein Schul-Chaos-Land?
    Das Schimpfen auf das Bildungssystem gehört heutzutage zum guten Ton.
    In vielen Fällen sind einfach nur die Schüler zu verwöhnt und überdreht.
    Damit will ich ja nicht ausschließen, dass man das ein oder andere besser machen könnte.
  2. #2

    Zitat von Websingularität Beitrag anzeigen
    Das Schimpfen auf das Bildungssystem gehört heutzutage zum guten Ton.
    In vielen Fällen sind einfach nur die Schüler zu verwöhnt und überdreht.
    Der erste Post und schon wird wieder der Schwarze Peter an die Schüler weitergereicht...tztzt
  3. #3

    Ja!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neue Lehrpläne, neue Schulbücher, neue Anforderungen: Jedes Jahr ziehen Zehntausende Schüler um in ein anderes Bundesland - und müssen ausbaden, dass schulpolitisch jeder Bildungsminister macht, was er will. Die Kinder und Jugendlichen leiden unter dem Durcheinander, ihre Eltern ebenso. Deutschland, ein Schul-Chaos-Land?
    Ich will endlich ein Einheitssystem - am liebsten das Bremer, weil die bei PISA so toll abgeschnitten haben.
  4. #4

    Herrgott gib Hirn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neue Lehrpläne, neue Schulbücher, neue Anforderungen: Jedes Jahr ziehen Zehntausende Schüler um in ein anderes Bundesland - und müssen ausbaden, dass schulpolitisch jeder Bildungsminister macht, was er will. Die Kinder und Jugendlichen leiden unter dem Durcheinander, ihre Eltern ebenso. Deutschland, ein Schul-Chaos-Land?
    Ja.
    Aber offensichtlich lassen sich das immer weniger Eltern gefallen. Immerhin geht es um die Zukunft der Kinder. Genau daher wird auch die rein ideologisch motivierte Hamburger Schulreform in 1 1/2 Wochen scheitern. Sie würde im Übrigen nichts verbessern, sondern nur neues Chaos im alten stiften. Es muss einen Masterplan geben, um Deutschland in der Mittelmässigkeit versinken zu lassen. Anders lassen sich viele hiesige Entscheidungen nicht mehr erklären. Der Letzte macht das Licht aus.
  5. #5

    Leseschwäche ?

    Zitat von Websingularität Beitrag anzeigen
    Das Schimpfen auf das Bildungssystem gehört heutzutage zum guten Ton.
    In vielen Fällen sind einfach nur die Schüler zu verwöhnt und überdreht.
    Damit will ich ja nicht ausschließen, dass man das ein oder andere besser machen könnte.
    Wo im Artikel steht bitte, dass das hohe Lernniveau in anderen Ländern moniert wird? Das Problem ist doch, dass jedes BL sein eigenes Süppchen kochen kann, und dass die Kultusminister der Länder hier eine Bühne für ihre Profilneurosen haben. Jeder meint, er hätte das beste Rezept. Und Kinder, die die Schule von einem Bundesland ins andere wechseln, müssen mal wieder die Folgen der Politik ausbaden.
    Hier ist eine Vereinheitlichung lnage überfällig! Und die hilflosen Erklärungsversuche von unseren Landespolitikern, warum das so beliebn muss, wie es ist, sind einfach nur lächerlich. Andere Länder in Europa machen Schulpolitik erfolgreich vor. Aber das funktionirt bei uns ja angeblich alles nicht.
    Ich habe übrigens drei schulpflichtige Kinder und kann täglich die "Errungenschfaten" der Schulpolitik in NRW bestaunen....
  6. #6

    Deutschlands Schüler haben auch Eltern...

    das Gejammer über die Schule ist echt unerträglich! Bin mal gespannt wann die Medien endlich auf den Trichter kommen, dass die Hauptursache für bildungsfremde, soziale orientierungslose Schüler keinenfalls die Schule ist, sondern die Eltern. Aber was solls, ist ja einfacher auf "die Schule", "das Bildungssystem" usw. zu schimpfen, als seiner Erziehungs- und Bildungspflicht nachzukommen. Die haben Eltern nämlich laut Grundgesetz.
    Und wer in der 4. Klasse noch nicht flüssig schreiben kann, ist auf dem Gymnasium einfach falsch, Punkt!
  7. #7

    Schriftbild

    Das Schriftbild unterscheidet sich nur in Nuancen? Wir haben in Deutschland drei sogenannte Schulausgangsschriften, die sich zum Teil deutlich voneinander unterscheiden. Und kaum jemandem ist das bewusst... Das ist doch einfach nur zum Weinen!
  8. #8

    Zitat von kamii Beitrag anzeigen
    Der erste Post und schon wird wieder der Schwarze Peter an die Schüler weitergereicht...tztzt
    Echt wahr, wo doch ganz klar die Lehrer schuld sind.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neue Lehrpläne, neue Schulbücher, neue Anforderungen: Jedes Jahr ziehen Zehntausende Schüler um in ein anderes Bundesland - und müssen ausbaden, dass schulpolitisch jeder Bildungsminister macht, was er will. Die Kinder und Jugendlichen leiden unter dem Durcheinander, ihre Eltern ebenso. Deutschland, ein Schul-Chaos-Land?
    Ich musste mit meinen 3 Kindern mehrfach berufsbedingt umziehen. Meine Kinder haben alles kennengelernt: Grundchule, Realschule, Gymnasium und Gesamtschule. Alle drei haben letztlich ihr Abi gemacht. Ohne die überdurchschnittliche Hilfe einiger Lehrer, die sich über bürokratische Hemnisse hinweggesetzt haben, hätten sie es nie geschafft.

    Es ist deshalb müßig für mich, hier die eine Schulform vor der anderen zu loben. Der föderale Wahnsinn erschlägt einfach alles.

    Am schlimmsten fand ich die Sprachlosigkeit zwischen den Wissenschaftsministerien (UNI, Hochschule etc.) und den Kultusministerien (Schulen)in den einzelnen Ländern. Schulreform (z.B. 8 jähriges Gymnasium ), Hochschulreform (Bachelor/Master) wurden völlig ohne Absprache nebeneinander etabliert. Ich weiß bundesweit von keiner Arbeitsgruppe, wo in Ansätzen diese Reformen aufeinander abgestimmt worden wären. Da wurden riesige Chancen für unser Kinder vertan.

    Aber unsere Ministerpräsidenten machen allesamt lieber Bundespolitik, in ihrem eigentlichen Aufgabenbereich (Bildung) sind sie restlos überfordert.

    Aber das Wahlvolk scheint zufrieden zu sein (Eltern mit Kindern sind sowieso in der Minderheit). Erst letzte Woche wurde wieder einer dieser Landesfürsten in höhere Ämter gehieft.








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