Schwupp....
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=2409
Frage beantwortet.
Lehrerinnen und Lehrer haben einen schweren Job, stehen ständig in der Kritik. Zwischen Pisa und Alltagsstress: Wie sieht Ihrer Meinung nach die ideale Lehrkraft aus? Was kann besser gemacht werden? Wo sollten Reformen ansetzen?
Schwupp....
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Frage beantwortet.
Diesbezüglich war z. B. mein Fahrlehrer eine echte Katastrophe. Der wusste schon vorher, dass ich nicht mit 80 durch die Spielstraße brettern, dass ich auf der Autobahn nicht dauernd auf der linken Spur fahren und dass ich beim Anfahren am Berg nicht den 3. Gang nehmen soll. Keinerlei Diskussion, kein gemeinsames Erarbeiten, gar nichts. Autoritärer Sack, der!
Lehrer kommt von Berufung und nicht sich danach richten wieviel Ferien man bekommt und wie hoch ist das Gehalt. Gute Lehrer sind unbezahlbar. In meinem Leben gab es nur sehr sehr wenige.
Bei guten Lehrern schläft man nicht ein. Sie leiden mit den Schülern und fordern Leistung ohne diktatorisch zu sein. Sie geben lernschwache Schülern nicht auf.
geht es seit einigen Wochen doch nur um das eine, um die Knete für die Lehrer, denn etwas anderes ist die ganze Diskussion nicht als eine pro Lehrergehälter lobby Veranstaltung. Denn die Damen und Herren können es nicht ertragen nicht ganz vorne beim Verdienst zu stehen.
Wir haben die zweitbest bezahlten Lehrer der Welt mit den meisten Ferien und dem geringsten erfolg.
Lieber weniger Anfangsgehalt für die Lehrer, z.B. wie bei den Jungingenieuren dort wird durchschnittlich 32000€ /Jahr gezahlt bei 60 Stundenwochen, statt 43000€/Jahr bei den Lehrern mit maximal 35 Stunden die Woche.
Und für die Eingesparte Kohle bitte mehr einstellen und kleinere Klassen!
Fragt mal beim Arbeitsamt, wie viele Lehrer einen Job suchen, mach ein Schwätzer, welcher von Lehrermangel quatscht wird eines besseren belehrt!
Die Aussage "Lehrer sind von Natur aus sehr ängstlich. So ein Lehrerdasein ist ja eine grottenkomische Geschichte. Man geht zur Schule, dann geht man zur Uni, also wieder eine Art Schule, und dann geht man zurück zur Schule. Es ist immer ein Schutzraum. Lehrer müssen sich kaum beweisen, viele bekommen niemals Einblick in die Härte der Berufswelt außerhalb der Schule." aus dem Artikel trifft den Nagel auf den Kopf.
Sagt ein Ingenieur aus der freien Wirtschaft mit einem Nettogehalt unter dem eines Gymnasiallehrers.
Diejenigen aus meinem Abiturientenjahrgang, die den Lehrerberuf egriffen haben, würde ich genau so einstufen.
Frau Brose trifft den Nagel auf den Kopf ! Gratuliere !!!
Habe als direkten Nachbarn einen solchen 'vorbildlichen' Vertreter des Berufsstandes:
Fächer: Deutsch und Geschichte
Die Erfindung von Wasser und Seife ist offenbar vollständig an ihm vorüber gegangen, sein Friseur muss vor vielen Jahren verstorben sein und sein Rasierapparat ist offensichtlich irreparabel zerstört.
Jedem, der nicht schnell genug davonrennt, wird erzählt, wie sehr doch die ständige Überlastung an ihm zehrt und wie sehr er doch an ständiger Überlastung zu tragen habe ....
Zugegeben - sicher ein besonderes Exemplar und nicht zur Verallgemeinerung geeignet - aber auch solche Gestalten zeigen Wirkung - schliesslich ist der Lehrer vor allem auch Vorbild - ob er nun will oder nicht.
Aber gerade an diesem Beispiel wird auch deutlich, daß nicht nur Lehrer, sondern auch Eltern, Schulbehörden und Kollegen Verantwortung tragen - es scheint ja niemanden der genannten Gruppen zu stören, wenn solche Gestalten nicht nur den Berufsstand in Misskredit bringen, sondern offenbar ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind.
Lehrerschelte allgemein ist sicher fehl am Platze - die fallen ja nicht vom Himmel - die Tatsache, daß ausgerechnet die Schule, der wir unsere Kinder anvertrauen eine Zuflucht auch für solche Gestalten bietet, zeigt auch, daß der Großteil der Beteiligten - abgesehen von der pflichtgemäßen Entrüstung über PISA und auffällige Schüler - eben nicht reagiert.
Wenns bei mir noch aktuell wäre, fiele mein Kind so einem sicher nicht in die Hände.
ist die Abschaffung des Beamtentums für alle Lehrer. Es kann doch nicht so schwer sein, den Kindern ein bißchen lesen und schreiben beizubringen. Offenbar doch, man denke nur an die armen Lehrer die nach ein paar Jährchen völlig ausgebrannt und dienstuntauglich sind. Dazu gibts noch viele, die sich freistellen lassen, um dann in irgendwelchen politischen Gremien wichtig rumzusitzen. Das viele Schüler, nichts lernen, kriminell werden und nachher sowieso arbeitslos sind, liegt natürlich an ihnen selbst.