Forum


 

Braucht der Bund mehr Kompetenz in der Bildungspolitik?

Der Föderalismus ist ein politischer Grundpfeiler Deutschlands. Aber wie sinnvoll ist er heute auf dem Feld der Bildung? Die Frage der schulischen Ausbildung sowie der Zukunft der Universitäten verlangt nach grundlegenden Maßnahmen, um Deutschlands internationale Stellung zu verbessern. Braucht hierzu der Bund mehr Kompetenz in bildungspolitischen Entscheidungen?
  1. #430

    Na ja !

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Die Anzahl der Anhänger einer Theorie zeigt zunächst mal nichts über die Richtigkeit derselben aus.
    Wenn sich die Zahl der Anhänger im Bereich von Zehntausenden bewegt, dann dürfte ihr Argument wohl obsolet sein. Und die Anzahl der Waldorfschüler weltweit und der dazugehörigen Eltern ist um das mehrfache höher. Also: Kein Argument, sondern Polemik !

    Wenn sich jemanden wie Steiner ein W e l t g e h e i m n i s erschlossen hat, dazu noch per
    H e l l s e h e r e i, dieser jemand auch noch ein Rassist reinsten Wassers ist, das ganze von den Jüngern auch keinesfalls in Frage gestellt werden kann,tja,
    dann sind das Sektenstrukturen wie aus dem Bilderbuch.
    Ich empfehle Ihnen den Artikel über Rudolf Steiner in Wikipedia zu lesen. Da können Sie dann auch die entsprechenden Zusammenhänge finden; dass man das alles vielleicht auch einmal unter den Umständen der damaligen Zeit betrachten sollte. Sektenstrukturen ? Was sind Sektenstrukturen ? Das zu definieren ist eine Gradwanderung. Dann könnte ich gewisse Kreise in den politischen Parteien auch als Sekte bezeichnen. Die Definition als solche ist also ungenau, ... und der Gebrauch durch Sie in diesem Zusammenhang möchte ich wohlwollend als Polemik einstufen und noch nicht als Diffamierung.


    Angesichts 150 Jahre Steiner hat es ja damals ein derart verheerendes Pressecho gegeben,so dass man damals die Flucht nach vorne angetreten hat.
    Das Geschäftsmodell (Geld machen mit der Angst vor „Staatsschulen“ )
    war wohl in Gefahr.Schon vergessen ?
    Das die Waldorfschulen keine Riesengewinne machen, ist landläufig bekannt, das ist auch nicht ihr Sinn und Zweck. Aber Angst vor den staatlichen Schulen zu machen, haben die Waldorfschulen gar nicht nötig, da die Nachfrage ausreichend ist. Ihre Ausführungen gehören also ebenfalls in die Kategorie Desinformation und Polemik.

    Im übrigen ist „Ruhrbarone“ ein Blog von Journalisten.
    Themen werden anhand anderer Zeitungen aufbereitet.
    Über die Ruhrbarone habe ich mich zwischenzeitlich informiert. Es war nicht sehr rühmlich ! Im Internet überwiegen die Kommentare, die den "Ruhrbaronen" gezielte Desinformationen vorwerfen. Also, verehrter Forist IB_31, wie wäre es einmal mit seriösem Journalismus ?!
  2. #431

    Zitat von HaPeGe Beitrag anzeigen
    Wenn sich die Zahl der Anhänger im Bereich von Zehntausenden bewegt, dann dürfte ihr Argument wohl obsolet sein.
    Nein, eine Feststellung.

    Nach Ihrer Logik wäre dann ja auch Scientology im Besitz der Wahrheit.
    ( Sicherlich mindestens ebenso viele Anhänger wie Steiner Jünger hat).


    Sektenstrukturen ? Was sind Sektenstrukturen ? Das zu definieren ist eine Gradwanderung.
    Gerade im Falle Steiner ist es relativ einfach.



    Das Grundrecht der Religions- und Weltanschauungsfreiheit aus Art. 4 Abs. 1 und 2 GG bietet keinen Schutz dagegen, dass sich der Staat und seine Organe mit den Trägern dieses Grundrechts sowie ihren Zielen und Aktivitäten öffentlich - auch kritisch - auseinander setzen. (...) Im Übrigen ist der Staat durch die Pflicht zur religiös-weltanschaulichen Neutralität nicht gehindert, in der öffentlichen Diskussion über religiöse oder weltanschauliche Gruppen für diese die Bezeichnungen zu verwenden, die in der aktuellen Situation dem allgemeinen Sprachgebrauch entsprechen und in diesem Sinne von den Adressaten der jeweiligen Äußerung auch verstanden werden.“ (BVerfG, Juni 2002)

    …..


    Eine Voraussetzung für den Neuanfang und die Expansion dieser Schulen war und ist die konsequente Verleugnung ihres esoterischen Charakters in der Öffentlichkeit. Die Anhänger Rudolf Steiners bestreiten bis heute vehement, was innerhalb ihrer Dornacher Zentrale eine selbstverständliche Gewissheit ist: dass die Waldorf-/Rudolf-Steiner-Schulen unerlässlich sind für den Erhalt und die Zukunft der „Anthroposophie“. Es gibt kaum einen Anthroposophen, der nicht eine Waldorf/Rudolf-Steiner-Schule besucht hätte. Schüler öffentlicher Einrichtungen ist die “geistige Welt“ des selbsternannten Hellsehers Steiner hingegen grundsätzlich fremd und Erwachsene können nur selten für diese „Lehre“ gewonnen werden.


    Das die Waldorfschulen keine Riesengewinne machen, ist landläufig bekannt, das ist auch nicht ihr Sinn und Zweck
    Der Sinn und Zweck ist hier beschrieben:

    Die Anerkennung der Waldorfschulen als Ersatzschulen macht sie in der Bundesrepublik besonders lukrativ, denn dadurch erhält die Mitglieder- und Nachwuchs-Rekrutierung nicht nur eine besonders exklusive organisatorische Grundlage, sondern wird auch noch zum größten Teil aus Steuergeldern finanziert. (Die anthroposophischen Organisationen sind wiederum zumeist in der Rechtsform gemeinnütziger Vereine konstituiert, um keine „unnötigen“ Steuern zu entrichten.) Die staatliche Subventionierung ist natürlich mehr als willkommen und sollte nach anthroposophischer Meinung auf eine vollständige öffentliche Finanzierung aufgestockt werden, obwohl Anthroposophen von staatlicher „Einmischung“ - vom Staat an sich und vom Parlamentarismus zumal - überhaupt nichts halten

    Über die Ruhrbarone habe ich mich zwischenzeitlich informiert. Es war nicht sehr rühmlich !

    Ich sagte es bereits:

    Es werden in der Regel seriöse Zeitungen ( z.B. die Neue Züricher Zeitung,
    Rundfunkanstalten wie SWR u.v.m.) zitiert, sowie seriöse Wissenschaftler..

    So gesehen ist Ihre Einlassung ziemlich entlarvend.
  3. #432

    Unseriös und entlarvend !

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Nein, eine Feststellung.

    Nach Ihrer Logik wäre dann ja auch Scientology im Besitz der Wahrheit.
    ( Sicherlich mindestens ebenso viele Anhänger wie Steiner Jünger hat).
    Ihre Antwort bezieht sich auf etwas, was ich nie ausgesprochen habe ! Ich habe festgestellt, dass sich eine solche Anzahl von Mitgliedern und Eltern ja nicht täuschen können. Damit meine ich, dass sie davon überzeugt sind, dass sie das richtige tun, für sich und ihre Kinder. Die Anthroposophische Vereinigung und auch die Waldorfschulen haben nicht versucht Einfluß zu nehmen. Nicht mit den gleichen Methoden, die Scientology benutzt. Hinzu kommt, dass Scientology ein vielfaches an Mitgliedern hat. Die gesamte Ausrichtung ist eine andere. Scientology bezecihnet sich selbst als Kirche, das hat die Anthroposophische Vereinigung niemals getan. Insofern ist ihre "Feststellung" aus meiner Sicht eine gezielte Desinformation und ist hart an der Grenze zur Diffamierung, da sie die Anthroposophen in die Nähe der Scientology rückt.

    Gerade im Falle Steiner ist es relativ einfach.

    Das Grundrecht der Religions- und Weltanschauungsfreiheit aus Art. 4 Abs. 1 und 2 GG bietet keinen Schutz dagegen, dass sich der Staat und seine Organe mit den Trägern dieses Grundrechts sowie ihren Zielen und Aktivitäten öffentlich - auch kritisch - auseinander setzen. (...) (BVerfG, Juni 2002)
    …..
    Eine Voraussetzung für den Neuanfang und die Expansion dieser Schulen war und ist die konsequente Verleugnung ihres esoterischen Charakters in der Öffentlichkeit. Die Anhänger Rudolf Steiners bestreiten bis heute vehement, was innerhalb ihrer Dornacher Zentrale eine selbstverständliche Gewissheit ist: dass die Waldorf-/Rudolf-Steiner-Schulen unerlässlich sind für den Erhalt und die Zukunft der „Anthroposophie“. Es gibt kaum einen Anthroposophen, der nicht ...


    Der Sinn und Zweck ist hier beschrieben:

    Die Anerkennung der Waldorfschulen als Ersatzschulen macht sie in der Bundesrepublik besonders lukrativ, denn dadurch erhält die Mitglieder- und Nachwuchs-Rekrutierung nicht nur eine besonders exklusive organisatorische Grundlage, sondern wird auch noch zum größten Teil aus Steuergeldern finanziert. (Die anthroposophischen Organisationen sind wiederum zumeist in der Rechtsform gemeinnütziger Vereine konstituiert, um keine „unnötigen“ Steuern zu entrichten.) Die staatliche Subventionierung ist ...

    Ich sagte es bereits:

    Es werden in der Regel seriöse Zeitungen ( z.B. die Neue Züricher Zeitung,
    Rundfunkanstalten wie SWR u.v.m.) zitiert, sowie seriöse Wissenschaftler..

    So gesehen ist Ihre Einlassung ziemlich entlarvend.
    Die von Ihnen zitierten Text stammen ausschließlich aus "Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie". Diese Webseite ist so "seriös", dass sie noch nicht einmal ein Impressum besitzt. Dabei sollte Ihnen als Journalist ja bekannt, dass Webseiten ein Impressum haben müssen. Verehrter Forist IB_31, DAS ist entlarvend ! Sie benutzen keine seriösen Zeitungen, sondern eine (!) absolut unseriöse Webseite für Ihre Erwiderungen ! Damit sollte jedem Foristen hier klar sein, wie Ihre Quellen und Ausführungen einzustufen sind.
  4. #433

    Feststellungen !

    Zitat von HaPeGe Beitrag anzeigen
    Ich habe festgestellt, dass sich eine solche Anzahl von Mitgliedern und Eltern ja nicht täuschen können.
    Eben. Dann sind wir ja wieder beim Thema.
    Die Anzahl der Anhänger einer Sache sagt nichts über die Richtigkeit derselben aus.
    Punkt !

    Damit meine ich, dass sie davon überzeugt sind, dass sie das richtige tun, für sich und ihre Kinder
    Damit verwecheseln Sie dann aber Meinung mit Realität.
    Und genau das ist der Punkt.
    So gesehen anderen Sekten nicht unähnlich.

    Die Anthroposophische Vereinigung und auch die Waldorfschulen haben nicht versucht Einfluß zu nehmen
    Aha. Was genau ist denn dann Sinn und Zweck dieser Vereinigungen ?

    Ein einziger:

    Nachwuchs für die Anthroposophische Lehre zu gewinnen.

    Denn Erwachsenen kann man wohl kaum mit Hellseherei und
    Entdeckung des Weltgeheimnisses kommen.
    (Von Ausnahmen – auch bei Spon - vielleicht mal abgesehen).
    Da macht man sich eben an die Kinder ran…….

    Dabei sollte Ihnen als Journalist ja bekannt….
    Ich weiss normalerweise sehr genau, was ich schreibe.

    An welcher Stelle schrieb ich, dass ich Journalist bin ?

    Entlarvend für mich ist, dass Sie so ziemlich alles was negativ über Waldorfschulen berichtet als „unseriös“ abtun.

    Selbst die altbekannte Tatsache dass Anthroposophische Vereinigungen Esoterik betreiben, bestreiten Sie ja.

    Also:

    Anthroposophen haben nichts mit Steiner zu tun ?

    Anthroposophen glauben nicht dass Pflanzen eine Seele haben ?

    Anthroposophen glauben nicht, dass der Knochenbau des menschlichen Arms nach Steiner die klassische Tonskala enthält ?

    Anthroposophen glauben nicht, dass der Zahnbestand auf die intellektuelle Verfassung hindeutet ?


    Anthroposophen glauben nicht dass die Elemente die Temperamente spiegeln, die Temperamente die Weltzeitalter, beides ist in die musikalischen Haltungen verwoben, so dass man einem Kinde das richtige Instrument zuordnen kann

    Usw.,usf.

    Derartigen Unfug kann man eben nur Kindern erzählen, aber doch keinem Erwachsenen.
  5. #434

    Unsachlich und voreingenommen !

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Eben. Dann sind wir ja wieder beim Thema.
    Die Anzahl der Anhänger einer Sache sagt nichts über die Richtigkeit derselben aus.
    Punkt !

    Damit verwecheseln Sie dann aber Meinung mit Realität.
    Und genau das ist der Punkt.
    So gesehen anderen Sekten nicht unähnlich.
    Was Sie hier schreiben, ist doch auch nur eine Meinung, oder ? Sie zitieren auch nur eine (!) andere Meinung. Aber Sie wollen doch wohl nicht allen Ernstes behaupten, dass Sie die alleinige Realität und Wahrheit kennen ?!

    Aha. Was genau ist denn dann Sinn und Zweck dieser Vereinigungen ?

    Ein einziger:

    Nachwuchs für die Anthroposophische Lehre zu gewinnen.

    Denn Erwachsenen kann man wohl kaum mit Hellseherei und
    Entdeckung des Weltgeheimnisses kommen.
    (Von Ausnahmen – auch bei Spon - vielleicht mal abgesehen).
    Da macht man sich eben an die Kinder ran…….



    Ich weiss normalerweise sehr genau, was ich schreibe.

    An welcher Stelle schrieb ich, dass ich Journalist bin ?

    Entlarvend für mich ist, dass Sie so ziemlich alles was negativ über Waldorfschulen berichtet als „unseriös“ abtun.

    Selbst die altbekannte Tatsache dass Anthroposophische Vereinigungen Esoterik betreiben, bestreiten Sie ja.

    Also:

    Anthroposophen haben nichts mit Steiner zu tun ?

    Anthroposophen glauben nicht dass Pflanzen eine Seele haben ?

    Anthroposophen glauben nicht, dass der Knochenbau des menschlichen Arms nach Steiner die klassische Tonskala enthält ?

    Anthroposophen glauben nicht, dass der Zahnbestand auf die intellektuelle Verfassung hindeutet ?


    Anthroposophen glauben nicht dass die Elemente die Temperamente spiegeln, die Temperamente die Weltzeitalter, beides ist in die musikalischen Haltungen verwoben, so dass man einem Kinde das richtige Instrument zuordnen kann

    Usw.,usf.

    Derartigen Unfug kann man eben nur Kindern erzählen, aber doch keinem Erwachsenen.
    Warum stellen Sie eigentlich noch Fragen ? Wo Sie doch selber gleich die Antworten wissen ! Verehrter Forist IB_31, ich will es einmal vorsichtig umschreiben: das ist unsachlich, hochgradig voreingenommen und zeigt, das Sie, zumindest bei diesem Thema, zu einer sachlichen Diskussion nicht fähig sind.

    Ich weiß nicht welche Gründe Ihre, sagen wir mal, abgrundtiefe Abneigung, gegen die Anthroposophie und die Waldorfpädagogik hat, aber das, was Sie oben beschrieben haben, entbehrt jeglicher Grundlage und ist schlicht und ergreifend unwahr. Und das ist, aus meiner Sicht, noch milde ausgedrückt !
  6. #435

    Zitat von HaPeGe Beitrag anzeigen

    Warum stellen Sie eigentlich noch Fragen ? Wo Sie doch selber gleich die Antworten wissen ! Verehrter Forist IB_31, ich will es einmal vorsichtig umschreiben: das ist unsachlich, hochgradig voreingenommen und zeigt, das Sie, zumindest bei diesem Thema, zu einer sachlichen Diskussion nicht fähig sind.
    Wenn dem so ist, dann müsste es Ihnen doch ein leichtes sein, mich zu widerlegen.

    Fangen wir mal ganz klein an:
    (Danach arbeiten wir dann die anderen Punkte ab)

    Wo schrieb ich, dass ich Journalist bin ?

    Bestreiten Sie ernsthaft, dass Anthroposophen glauben, dass Pflanzen eine Seele haben ?

    Wobei :

    In D herrscht Religionsfreiheit, sie können glauben, was Sie wollen.

    Problematisch wird’s nur, wenn Sie Ihren Glauben als Tatsache/Wissenschaft ansehen.

    Dass Pflanzen eine Seele haben, ist mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen unvereinbar.
  7. #436

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Wenn dem so ist, dann müsste es Ihnen doch ein leichtes sein, mich zu widerlegen.

    Fangen wir mal ganz klein an:
    (Danach arbeiten wir dann die anderen Punkte ab)

    Wo schrieb ich, dass ich Journalist bin ?
    Am 8. 6. 2012 um 7:09 beziehen Sie sich darauf, dass Sie bei den "Ruhrbaronen" schreiben und dass dies ein Blog ist, in dem Journalisten schreiben.

    Bestreiten Sie ernsthaft, dass Anthroposophen glauben, dass Pflanzen eine Seele haben ?

    Wobei :

    In D herrscht Religionsfreiheit, sie können glauben, was Sie wollen.

    Problematisch wird’s nur, wenn Sie Ihren Glauben als Tatsache/Wissenschaft ansehen.

    Dass Pflanzen eine Seele haben, ist mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen unvereinbar.
    Nein, keineswegs ! Nur, ...so viel zur Unvereinbarkeit:

    Neurobiologie: Pflanzen mit Gefühl, Seele und Verstand - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE

    Diese Auffassung vertritt der Zellularbiologe Frantisek Baluska von der Universität Bonn. Wohl gemerkt: der Mann ist Zellulorbiologe und damit Naturwissenschaftler; und er forscht an einer deutschen Universität. Und er ist KEIN Anthroposoph. Ihre These, dass Pflanzen eine Seele haben, sei mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht vereinbar, ist also definitiv falsch !
  8. #437

    Definitiv falsch !

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Wenn dem so ist, dann müsste es Ihnen doch ein leichtes sein, mich zu widerlegen.

    Fangen wir mal ganz klein an:
    (Danach arbeiten wir dann die anderen Punkte ab)

    Wo schrieb ich, dass ich Journalist bin ?
    Am 8. 6. 2012 um 7:09 schreiben Sie, dass Sie in den "Ruhrbaronen" schreiben und dass es sich dabei um einen Blog von Journalisten handelt.

    Bestreiten Sie ernsthaft, dass Anthroposophen glauben, dass Pflanzen eine Seele haben ?

    Wobei :

    In D herrscht Religionsfreiheit, sie können glauben, was Sie wollen.

    Problematisch wird’s nur, wenn Sie Ihren Glauben als Tatsache/Wissenschaft ansehen.

    Dass Pflanzen eine Seele haben, ist mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen unvereinbar.
    Nein, keineswegs, ...nur dies zu der Unvereinbarkeit:

    Neurobiologie: Pflanzen mit Gefühl, Seele und Verstand - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE

    In diesem Artikel wird über die These des Bonner Zellularbiologen Frantisek Baluska berichtet. Er und weitere Pflanzenforscher gehen davon aus, dass Pflanzen Strukturen aufweisen, die ähnliche Funktionen erfüllen wie das menschliche Nervensystem.

    Ihre Behauptung, dass Pflanzen eine Seele haben, sei mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen unvereinbar, ist definitiv falsch, da durch die Thesen der Forscher in dem genannten Artikel widerlegt ! Bei den Forschern handelt es sich um Naturwissenschaftler und nicht um Anthroposophen.
  9. #438

    [QUOTE=HaPeGe;10373772]Am 8. 6. 2012 um 7:09 schreiben Sie, dass Sie in den "Ruhrbaronen" schreiben und dass es sich dabei um einen Blog von Journalisten handelt.[quote]

    Am 8.6. 2012 schrieb ich:
    Braucht der Bund mehr Kompetenz in der Bildungspolitik?

    Angesichts 150 Jahre Steiner hat es ja damals ein derart verheerendes Pressecho gegeben,so dass man damals die Flucht nach vorne angetreten hat.
    Das Geschäftsmodell (Geld machen mit der Angst vor „Staatsschulen“ )
    war wohl in Gefahr.Schon vergessen ?Im übrigen ist „Ruhrbarone“ ein Blog von Journalisten.
    Themen werden anhand anderer Zeitungen aufbereitet.


    Wo genau steht dort dass ich Journalist bin oder in den „Ruhrbaronen“ schreibe ?
    Hier wird ja viel über Lesekompetenz geschrieben.
    Sie haben wohl definitiv eine etwas ungenügende.
    Aber ziemlich viel Phantasie.
    Was Sie sich von Ihrem dazudichten versprechen bleibt mir unverständlich.
    Komisch das Sie selbst einfache Fehler nicht eingestehen können.

    Mit Sektenangehörigen über zentrale Sektendogmen zu diskutieren scheint mir ebenfalls vergeblich.
    Ich schrieb schon einmal:
    Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun.

    Eben.
  10. #439

    Bitte keine Polemik !

    [QUOTE=IB_31;10386056][QUOTE=HaPeGe;10373772]Am 8. 6. 2012 um 7:09 schreiben Sie, dass Sie in den "Ruhrbaronen" schreiben und dass es sich dabei um einen Blog von Journalisten handelt.

    Am 8.6. 2012 schrieb ich:
    Braucht der Bund mehr Kompetenz in der Bildungspolitik?

    Angesichts 150 Jahre Steiner hat es ja damals ein derart verheerendes Pressecho gegeben,so dass man damals die Flucht nach vorne angetreten hat.
    Das Geschäftsmodell (Geld machen mit der Angst vor „Staatsschulen“ )
    war wohl in Gefahr.Schon vergessen ?Im übrigen ist „Ruhrbarone“ ein Blog von Journalisten.
    Themen werden anhand anderer Zeitungen aufbereitet.


    Wo genau steht dort dass ich Journalist bin oder in den „Ruhrbaronen“ schreibe ?
    Hier wird ja viel über Lesekompetenz geschrieben.
    Sie haben wohl definitiv eine etwas ungenügende.
    Aber ziemlich viel Phantasie.
    Was Sie sich von Ihrem dazudichten versprechen bleibt mir unverständlich.
    Komisch das Sie selbst einfache Fehler nicht eingestehen können.

    Mit Sektenangehörigen über zentrale Sektendogmen zu diskutieren scheint mir ebenfalls vergeblich.
    Ich schrieb schon einmal:
    Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze ...

    Eben.
    Da Sie sich verehrter Forist bisher und immer noch einseitig und ausschließlich auf die "Ruhrbarone" beziehen, kann man bei dem was Sie schreiben, zu der Annahme kommen, dass Sie zu diesem illustren Kreis von Journalisten gehören. Auf der anderen Seite haben Sie natürlich Recht, ein Journalist würde sich anders ausdrücken und weitgefächerter recherchieren.

    Zur Waldorfpädagogik:

    Bereits im Jahre 1996 hat die Universität Bremen in einer Studie über den Mathematikunterricht an Waldorfschulen festgestellt:

    In bezug auf die Möglichkeit einer lebenskundlichen Ausrichtung des Mathematikunterrichts hätten die Regelschuldidaktiker vermutlich immer schon zahlreiche methodische Anregungen in den Waldorfschulen finden können. Statt dessen haben sie die handlungs- wie auch anwendungsorientierten Konzepte selbst erst wiederentdecken und neu entwickeln müssen. Obwohl also die Regelschuldidaktik von der Waldorfpädagogik hätte profitieren können, scheint sie bis heute kaum von ihr Notiz zu nehmen...

    Dem können Sie entnehmen, dass die Didaktik des Mathematikunterrichtes in den Waldorfschulen denen in den Regelschulen überlegen ist. Also nichts von einem heillosen Gebräu esoterischer Glaubenssätze ! Sondern Lehr- und Lernverfahren, die denen an den Regelschulen überlegen sind !

    Im Rahmen einer Vorlesung "Einführung in die Erziehungswissenschaften" von Prof. Dr. Norbert Schwarte an der Universität Siegen sagt dieser:

    http://www.uni-siegen.de/zpe/mitglie..._e4dagogik.pdf

    Also auch hier absolut nichts einem heillosen Gebräu esoterischer Glaubenssätze, sondern wissenschaftlich fundierte Pädagogik ! Es hat den Anschein, dass Sie sich auf obskure Verdächtigungsliteratur verlassen haben; nur die ist in keiner Weise real und wissenschaftlich abgesichert !


TOP



TOP