Was uns verunsichert, ist die Tatsache, dass wir ja ca. 10,000 km von Deutschland entfernt leben, aber unseren Kindern Sprache, Kultur und das notwendige (Schul-, Fach-)Wissen (auf Deutsch) angedeihen lassen wollen und nun nicht wissen, ob man die neuen Schulbücher nehmen soll, oder auf 20 oder 30 Jahre alte Bücher zurückgreift.
Wenn ich an meine Auslandsschulzeit (Deutsche Schule auf angeblichem NRW-Niveau) und die anschliessende Rückkehr an ein bayerisches Gymnasium denke, die einen abismalen Unterschied in der Qualität (speziell ca. 3 Jahre Differenz in Deutsch und in Mathe) offenbarten (und sich dies auch 20 Jahre später bei meiner kleinen Schwester wieder bestätigte), und deshalb auch keine 500 EUR/Monat für solch eine minderwertige Schule ausgeben möchte, dann bleibt uns eben nur eine nachmittägliche, sehr private Alternative übrig, damit wir dies unseren Kindern ersparen.
Gut, ein (mexikanischer) Vater ist Harvardabsolvent, hat dieses Auslandsstudium durch ein Stipendium finanziert bekommen, dadurch einen grossen sozioökonomischen Aufstieg hingelegt und selbstverständlich grosse Träume für seine kleinen Töchter.
American Idol bzw. LatinAmerican Idol kommt hier nach der Schlafenszeit meiner Tochter, so dass ich mir da noch keine Sorgen machen muss (aber wir haben sowieso keinen Bohlen, sondern Tyler und JLo bzw Jon Secada, die alles "beautiful" finden und bei Nichtgefallen "Sorry honey!" sagen).

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