Zunächst mal folgendes: Wer nur ein einziges Buch gelesen und verstanden hat, und zwar den Faust, der weiß, wie Herrschaft und gewollte Verwirrung nur über die Sprache bereits zementiert werden können. Mephistopheles wäre heute allerdings noch sehr viel vergnügter unter einer Moderne, die ihrer selbst schon lange überdrüssig geworden ist, als zu seiner Zeit.
Natürlich weiß so ein highbrow und Arroganzling dann auch, daß er klüger ist als die ganze Dauerpropaganda in seinem Umfeld.
Wir haben hier schon lange vorher mal erörtert, mit u.a. "hjm" als Vorreiter der Debatte, daß es selbstverständlich auch die mathematische und naturwissenschaftliche Bildung geben muß, sie ist genauso wichtig.
Die Aussagenlogik des Aristoteles muß z.B. dringend wieder rehabilitiert werden. (Beherrschen der logischen Stringenz, des Discriminierens verschiedener Objekte der Betrachtung, Verallgemeinerung verschiedener dieser Objekte zu einem Oberbegriff, Relativierung im Sinne der Überprüfung von Relationen zwischen diesen Objekten, sicheres Discriminieren zwischen korrekten und inkorrekten Rückschlüssen aus zwei Prämissen, präzises Verständnis für die Bestimmung von Inklusionen und Exklusionen ...)
Es gibt eine sogenannte Literatur"kompetenz" (auch literacy oder z.B. Medien"kompetenz"), es gibt auch Mathematik- oder Physik- und sonstige naturwissenschaftliche "Kompetenzen" - aber "Kompetenz" und Bildung sind vollständige Antagonisten, das eine hat mit dem anderen absolut nichts zu tun.

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